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Fotosharing: Facebook kauft Instagram

Facebook übernimmt das US-Softwareunternehmen Burbn, das die Fotosharing-App Instagram und den dazugehörigen Fotosharingdienst entwickelt hat. Der Kaufpreis soll laut Medienberichten eine Milliarde US-Dollar betragen.
/ Andreas Donath
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Facebook übernimmt Instagram. (Bild: Guillaume Paumier/Wikimedia Commons/CC-by-3.0)
Facebook übernimmt Instagram. Bild: Guillaume Paumier/Wikimedia Commons/CC-by-3.0

Instagram ist eine Fotosharing-App für Smartphones mit iOS und Android. Damit lassen sich Fotos verfremden und über soziale Netzwerke verbreiten. Neben dem eigenen Fotosharing-Dienst von Instagram bestehen Schnittstellen zum Beispiel zu Facebook, Flickr, Twitter, Posterous, Tumblr und Foursquare. Auch per E-Mail können die Bilder verschickt werden.

Instagram-Benutzer sollen auch künftig Freiheiten genießen

Die Schnittstellen zu anderen Diensten sind nach Meinung von Zuckerberg ein wichtiges Merkmal von Instagram, das auch in Zukunft erhalten bleiben soll. Einen Zwangsexport zu Facebook wird es nicht geben. Das soziale Netzwerk von Instagram ermöglicht es, unabhängig von Facebook und Twitter, Mitgliedern zu folgen. Auch das soll nach der Übernahme weiterhin möglich sein.

Burbns Unternehmensmitgründer Kevin Systrom sagte dem IT-Magazin Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) Anfang April 2012, dass Instagram mittlerweile 30 Millionen Benutzer hat, die zusammen über eine Milliarde Bilder hochgeladen haben.

Facebook hat eigenen Angaben zufolge noch nie ein Unternehmen mit einer derart großen Nutzerschaft übernommen. Das solle auch in Zukunft die Ausnahme bleiben, betonte Zuckerberg.

Nach Informationen der Website Businessinsider(öffnet im neuen Fenster) soll Facebook für Instagram rund eine Milliarde US-Dollar zahlen. Facebook selbst machte zum Kaufpreis keine Angaben.


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