Fotos: Getty Images erlaubt kostenloses Einbetten vieler Bilder

Getty Images erlaubt es Webseitenbetreibern nun, kostenlos zahlreiche Bilder aus seinem Archiv einzubetten. Dazu muss ein Code-Schnipsel übernommen werden. Doch die kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt, was Raum für Interpretationen lässt. Bei Getty spricht man von einer Grauzone.

Artikel veröffentlicht am ,
Einbettungscode von Getty Images
Einbettungscode von Getty Images (Bild: Getty Images)

Die Bilddatenbank Getty Images bietet eine kostenfreie Einbettungsfunktion für ausgewählte Fotos an. Die kommerzielle Nutzung ist allerdings untersagt. In den Nutzungsbedingungen heißt es dazu: "Sie dürfen eingebettete Getty Images-Inhalte nur zu redaktionellen Zwecken (also im Zusammenhang mit Ereignissen, die berichtenswert und von öffentlichem Interesse sind) verwenden."

Stellenmarkt
  1. IT Senior Consultant * SAP Transportation Management
    DAW SE, Ober-Ramstadt bei Darmstadt
  2. IT-System- und Anwendungsbetreuer*in (m/w/d)
    Universitätsklinikum Frankfurt, Frankfurt
Detailsuche

Getty Images konkretisiert außerdem, was nicht erlaubt ist: "Nicht gestattet ist die Verwendung eingebetteter Getty Images-Inhalte: (a) für jegliche gewerbliche bzw. geschäftliche Zwecke (z. B. in Werbung, Marketing oder zum Verkauf von Waren) oder auf eine Weise, die eine Empfehlung oder Sponsoring impliziert; [...]". Das würde implizieren, dass Nachrichtenblogs die Bilder verwenden dürfen, doch beispielsweise nicht in gesponserten Beiträgen oder wenn über die Beiträge auch etwas verkauft wird. Hier begibt sich schon derjenige in eine Grauzone, der Affiliate-Links auf Webshops in seine Artikel einbindet. Gerade bei Blogs ist das nicht selten.

Die Nutzung der Bilder, die zum Einbetten freigegeben wurden, geschieht mit einem iFrame-Code, der das Bild vom Getty-Images-Server lädt und einbindet. Dazu kommen noch Links zu Twitter und Tumblr, ein Urheberrechtshinweis und ein Link auf den Embed-Code.

Die Bilddatenbank behält sich vor, "Daten im Zusammenhang mit der Nutzung des eingebetteten Viewers und eingebetteter Getty-Images-Inhalte zu erfassen" und bei Bedarf "im eingebetteten Viewer Werbung anzuzeigen oder seine Nutzung anderweitig kommerziell auszuwerten, ohne Sie hierfür zu entschädigen".

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Derzeit wird keine Werbung über das iFrame ausgeliefert. Außerdem wird in den Nutzungsbedingungen erwähnt, dass die Bilder auch wieder entfernt werden können. Das hätte zur Folge, dass ähnlich wie bei zurückgezogenen Youtube-Videos Lücken in den Webseiten entstehen, die der Betreiber nur zufällig durch eigene Kontrollen erkennen und gegebenenfalls schließen müsste.

Bei Getty Images Deutschland war keine offizielle Stellungnahme zu der kostenfreien Einbettungsfunktion zu erhalten. Wie beispielsweise Blogger, die Werbeeinnahmen haben, das Programm nutzen können, sei nicht endgültig geklärt, war aus der Marketing-Abteilung zu erfahren. "Blogger, die minimale Beträge durch Werbung verdienen, dürfen das eigentlich schon verwenden, allerdings ist das ein Graubereich, der noch nicht komplett geklärt ist", sagte ein Beschäftigter aus dem Marketing Golem.de.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Konakona 14. Mär 2014

Nichts ist umsonst.

Konakona 14. Mär 2014

Wie soll ein nicht-kommerzielles oder privates Projekt denn die Lizenzen bezahlen? Für...

razer 07. Mär 2014

und was dann? shutterstock? thinkstock? istockphoto? fotolia? ist doch alles derselbe...

razer 06. Mär 2014

damit sie ihre google analytics mitgeben koennen, um alle daten zu sammeln und an google...

Paule 06. Mär 2014

Tja, also los Leute. Fleissig Bilder einbetten, weil ja angeblich nix kostet. Aber dann...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Plugin-Hybride
Autoindustrie wehrt sich gegen höhere Förderauflagen

Die Regierung will die Förderung von Plugin-Hybriden nur noch von der Reichweite abhängig machen. Zudem werden künftig Kleinstautos gefördert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Plugin-Hybride: Autoindustrie wehrt sich gegen höhere Förderauflagen
Artikel
  1. Windows und Office: Microsoft-Accounts funktionieren jetzt auch ohne Passwörter
    Windows und Office
    Microsoft-Accounts funktionieren jetzt auch ohne Passwörter

    Das passwortlose Anmelden wird bereits von einigen Microsoft-Kunden genutzt. Die Funktion wird nun auf alle Konten ausgeweitet.

  2. Fake-News und Hassrede: Facebook löscht 150 Konten der Querdenker
    Fake-News und Hassrede
    Facebook löscht 150 Konten der Querdenker

    Nach Ansicht von Facebook hat die Querdenker-Bewegung "bedrohliche Netzwerke" gebildet und gegen Gemeinschaftsregeln verstoßen.

  3. Gopro Hero 10 Black ausprobiert: Gopros neue Kamera ist die Schnellste
    Gopro Hero 10 Black ausprobiert
    Gopros neue Kamera ist die Schnellste

    Endlich ein neuer Chip und mehr Zeitlupe! Wo Gopros Action-Kamera das Vorgängermodell schlägt, konnten wir vor dem Produktstart ausprobieren.
    Von Martin Wolf

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Club-Tage: Bis zu 15% auf TVs, PCs, Monitore uvm.) • Alternate (u. a. Razer Kraken X für Konsole 34,99€) • Xiaomi 11T 5G vorbestellbar 549€ • Saturn-Deals (u. a. Samsung 55" QLED (2021) 849,15€) • Logitech-Aktion: 20%-Rabattgutschein für ASOS • XMG-Notebooks mit 250€ Rabatt [Werbung]
    •  /