Fotografie: Nikon beendet Kameraproduktion in Japan

Mit dem Umzug in das Werk in Thailand endet eine über 70-jährige Ära für Nikon, in der Kameras in Japan hergestellt wurden.

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Nikon auf der CES 2020
Nikon auf der CES 2020 (Bild: David Becker/Getty Images)

Nikon beendet seine Kameraproduktion in Japan und verlagert die Arbeit des Sendai-Werkes in Miyagi nach Thailand. Das berichtet die japanische Tageszeitung Asahi Shinbun auf ihrer Unterseite Aera. Mit der Verlagerung enden über 70 Jahre Kameraproduktion von Nikon in Japan.

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Die Produktion der spiegellosen Kameras Z6 und Z7 wurde Ende September 2020 beendet, im Oktober haben die Vorbereitungen für den Umzug nach Thailand begonnen. Das Werk dort besteht seit 1990, entsprechende Fachkenntnisse seien vor Ort vorhanden, wie ein Nikon-Sprecher im Beitrag von Asahi betont.

In der Sendai-Fabrik wurden seit 1971 Nikon-Kameras produziert. Das Werk wird nach dem Umzug der Produktion nach Thailand nicht geschlossen, es werden weiterhin Teile für Kameras produziert. Diese werden dann an das thailändische Werk geliefert und dort verbaut. Außerdem werden weiterhin Teile für Video-Equipment hergestellt.

Sendai bleibt als Teileproduzent und Startup-Factory erhalten

Nikon zufolge soll Sendai zudem eine aktive Rolle als Startup-Accelerator spielen. Es sollen Unternehmen gefördert werden, die Nikons Produktionstechnologien unterstützen. Wie genau eine derartige Unterstützung aussieht, geht aus dem Artikel nicht hervor.

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Gegründet wurde Nikon im Jahr 1917 als Zusammenschluss dreier Unternehmen als Nippon Kogaku Tokyo. Der Name Nikon war ab 1946 ursprünglich für eine bestimmte Kameraserie gedacht. 1948 wurde die erste Nikon-Kamera veröffentlicht, die sich im Design stark an den Vorbildern Contax und Leica orientierte. 1959 wurde die Spiegelreflexkamera Nikon F eingeführt, die 30 Jahre lang eine der erfolgreichsten Kamerasysteme der Welt war.

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