Fotografie: Apple patentiert Wechselobjektive fürs iPhone
Besitzen künftige iPhones einen Magneten rund um das Objektiv, mit dem sich Vorsatzlinsen temporär befestigen lassen, die je nach Anwendungszweck den Weitwinkel- oder Telebereich erhöhen oder Makroaufnahmen erlauben? Oder wird gar eine Schutzhülle mit optischen Zusatzelementen angebracht? Zwei neue Patente von Apple würden es dem Unternehmen immerhin ermöglichen, diese Technik einzusetzen und andere davon abzuhalten.
Das US-Patent 8,639,106(öffnet im neuen Fenster) beschreibt "magnetische Vorsatzlinsen mit einem Positionierungsrand". Das Patent scheint vor allem auf die Befestigungsmöglichkeit und weniger auf die Optiken selbst abzuzielen, bemerkt die US-Website Petapixel(öffnet im neuen Fenster). Das Smartphone soll über elektrische Kontakte den Linsentyp erkennen und sogar einen Autofokusmotor steuern können.
Das zweite Patent (8,638,369(öffnet im neuen Fenster)) beschreibt eine austauschbare Rückseite für das iPhone, die eine Zusatzoptik enthält, die sich genau vor dem Kameraobjektiv befindet. Die Vorsatzlinse würde so kaum auftragen. Eine elektrische Verbindung zwischen iPhone und Hülle besteht nicht, wobei im Patent durchaus die Möglichkeit erwähnt wird, dass die Hülle die Zusatzoptik mit Strom beispielsweise für einen Bildstabilisator versorgt.
Ob Apple eine dieser beiden Techniken für ein künftiges iPhone einsetzt, bleibt abzuwarten. Schon jetzt bieten zahlreiche Anbieter Zusatzobjektive für Smartphones an, doch die sind nicht elektrisch mit dem iPhone verbunden und besitzen keinen Autofokus oder einen Bildstabilisator.
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