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Foto-Software: Microsoft streicht sechs Lumia-Apps aus dem Programm

Microsoft will die Funktionen mehrerer Lumia -Apps in die künftigen Apps von Windows 10 integrieren. Viele Nutzer reagieren verärgert auf das Aus für die Fotoprogramme.
/ Friedhelm Greis
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Microsoft schmeißt sechs beliebte Lumia-Apps aus dem Store. (Bild: Nokia)
Microsoft schmeißt sechs beliebte Lumia-Apps aus dem Store. Bild: Nokia

Microsoft hat mehrere Lumia-Apps mit sofortiger Wirkung aus seinem Angebot für Windows Phone 8.1 gestrichen. Lumia Storyteller, Lumia Beamer, Photobeamer, Lumia Refocus, Lumia Panorama und Video Uploader seien nicht mehr im Store verfügbar, teilte das Unternehmen am Freitag in einem Blogbeitrag mit(öffnet im neuen Fenster) . Bereits installierte Apps würden aber nicht auf den Geräten gelöscht. Microsoft kann nicht versprechen, dass die einzelnen Funktionen in den neuen Foto- und Kamera-Apps von Windows 10 Mobile verfügbar sind. Die Apps sollen eingeschränkt aber auch unter Windows 10 laufen.

Die mit Lumia Storyteller, Beamer, Photobeamer und Refocus verbundenen Online-Dienste sind von Ende Oktober 2015 nicht mehr verfügbar. Lumia Panorama und Video Uploader funktionieren weiterhin, aber es gibt keine Updates mehr für die Apps. Microsoft empfiehlt den Nutzern von Lumia Storyteller, ihre Online-Geschichten vor dem Abschalten der Seite(öffnet im neuen Fenster) zu sichern. Da Beamer und Photobeamer auf den Online-Service angewiesen sind, funktionieren die Apps in Zukunft gar nicht mehr.

Begründung klingt nicht überzeugend

In den Kommentaren zu der Ankündigung äußerten Nutzer scharfe Kritik am Vorgehen von Microsoft. Die meisten Anwender bezweifeln, dass die Funktionen in gleicher Qualität in den neuen Apps von Windows 10 enthalten sind. Auch wurde kritisiert, dass die bestehenden Angebote eingestellt würden, bevor Alternativen zur Verfügung stünden.

Microsoft begründete den Schritt damit, auf allen Windows-Plattformen das gleiche Ergebnis liefern zu wollen. Nach Ansicht von Beobachtern(öffnet im neuen Fenster) ist der Schritt ein weiteres Anzeichen dafür, dass Microsoft mit Windows Mobile verstärkt Geschäftskunden im Blick habe und auf Spielereien für normale Anwender verzichten wolle.


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