Abo
  • IT-Karriere:

Fossil: Google soll hybride Smartwatch-Technologie gekauft haben

Beim 40-Millionen-Dollar-Deal mit Fossil Anfang 2019 hat Google offenbar Technologie und Entwickler rund um eine hybride Smartwatch gekauft. Fraglich ist, ob Google die Technik tatsächlich für eine eigene Uhr verwenden wird - bislang macht es weniger den Anschein.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine voll digitale Android-Wear-Smartwatch von Fossil
Eine voll digitale Android-Wear-Smartwatch von Fossil (Bild: Fossil)

Zu Googles Deal mit Fossil vom Januar 2019 gibt es neue Details: Für die 40 Millionen US-Dollar, die Google an den Uhrenhersteller zahlte, soll das Unternehmen Technologie rund um eine hybride Smartwatch erhalten sowie 20 Entwickler übernommen haben. Das berichtet die Webseite Wearable.com unter Berufung auf Personen, die mit der Sache vertraut sind und anonym bleiben wollen.

Stellenmarkt
  1. GEOMAGIC GmbH, Leipzig
  2. Awinta GmbH, Bietigheim-Bissingen

Der interne Name der Technologie lautet Diana, was ein Portmanteau-Wort aus "digital" und "analog" ist. Dabei soll es sich um ein Uhrenlaufwerk handeln, das analoge und digitale Elemente kombiniert. Einige der Entwürfe sollen auch Displays gehabt haben, stets in Kombination mit Zeigern.

Den anonymen Quellen zufolge hat Fossil seine Diana-Entwicklungsabteilung auch aus Kostengründen verkauft: Die Entwickler stammen zum Teil aus der früheren Übernahme von Misfit und sollen - verglichen mit anderen Fossil-Managern - recht hoch bezahlt worden sein. Entsprechend konnte Fossil durch den Verkauf Folgekosten drücken.

Bezüglich der Innovation scheinen aber nicht alle bei Fossil von dem Deal begeistert zu sein. Wearable.com zitiert einen Fossil-Manager mit den Worten: "Es war ein schrecklicher Deal." Die Technologie und das Wissen der Mitarbeiter sollen dem Manager zufolge deutlich mehr wert gewesen sein. Der Verkauf verhinderte allerdings, dass aus Kostengründen 50 bis 80 andere Mitarbeiter entlassen werden mussten.

Was Google mit der Diana-Technologie anstellt, ist bis dato noch unbekannt. Kurz nach dem Deal im Januar 2019 wurde vermutet, dass Google das gekaufte Wissen für eine eigene Smartwatch verwenden würde; bisher hat das Unternehmen noch kein derartiges Gerät vorgestellt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,49€
  2. 12,99€
  3. 69,99€ (Release am 21. Februar 2020, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  4. 4,99€

Pecker 17. Sep 2019 / Themenstart

Wenn die den Deal erst im Januar 2019 gemacht haben, dann wird da dieses Jahr ganz sicher...

poncho 17. Sep 2019 / Themenstart

Ich trage zwar selber seit Jahren keine Armbanduhr mehr aber finde doch die hybriden...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Change-Management: Die Zeiten, sie, äh, ändern sich
Change-Management
Die Zeiten, sie, äh, ändern sich

Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. IT-Jobs Der Amtsschimmel wiehert jetzt agil
  2. MINT Werden Frauen überfördert?
  3. Recruiting Wenn das eigene Wachstum zur Herausforderung wird

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

    •  /