Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Rund 1.000 Vorträge, 1.200 Sprecher, enorme Themenvielfalt

Bald wird die Fosdem die 1.000-Vorträge-Grenze knacken, 200 davon waren schon am Sonntagabend als Videos verfügbar, weil das Videoteam – und viele Sprecher – noch während der Konferenz schnitten, E-Mails lasen und diverse Server fleißig transcodierten. 1.200 Sprecher gaben sich die Klinke in die Hand, mit den BoFs kamen bereits 1.079 Sessions zusammen. Zu den 5.000 bis 10.000 Anwesenden kommen weitere 1.000, die jeden Tag im Live Stream teilnehmen, und 50.000 Video-Views auf der Webseite.

Die Themen sind auf 65 Dev-Rooms aufgeteilt – weniger als im vergangenen Jahr, obwohl sich 140 Teams beworben hatten. Dafür gab es mehr Ganztags-Devrooms und mehr Projektübergreifendes, ganz im Sinne der Veranstalter. Dementsprechend verteilten sich die Devrooms auf 37 physische Räume(öffnet im neuen Fenster) ; wer da nur ein paar sehen will muss viel laufen und Treppen steigen, über vier Stockwerke in fünf Gebäuden der ULB.

Die Bandbreite der Themen ist gewohnt riesig, von Paketmanagement über Office, E-Mail, Biologie und Geoinformatik bis zu Medizintechnik, Virtualisierung, RISC-V, Browser, CRA, Python, ARM, Legal & Policy, GCC und dem Aufbau einer Europäischen Digitalen Infrastruktur mit Eurostack und Euroshack. Jeder einzelne der Devrooms kommt mit zehn bis 20 oft hochkarätigen Vorträgen. Es ist unmöglich, alle live zu verfolgen.

Viele Besucher sind sich daher jedes Jahr aufs Neue einig: Es sind die Gespräche und der direkte Austausch mit den Menschen, die die Fosdem so einzigartig machen.

Fediverse & Euroshack, Git & Rust

Hier wird seit vielen Jahren aber auch Netzpolitik und Policy gemacht: Im schon traditionellen, von Aktivisten und Prominenten wie Simon Phipps, Jordan Maris, Sebastian Raible, Tasos Stampelos, Madalin Neag, Paula Grzegorzewska, Claire Pershan, Ciarán O'Riordan organisierten Devroom(öffnet im neuen Fenster) treffen sich Europa-Parlamentarier wie Alexandra Geese, um über die Bedeutung des Fediverse zu diskutieren(öffnet im neuen Fenster) , einen Euroshack vorzuschlagen (André Rebentisch), das EU Cloud Sovereignty Framework zu erklären (Emiel Brok) oder den Digital-Omnibus der EU zu hinterfragen (Denise R. S. Almeida). Themenübergreifend wird es in Vorträgen, wo Fediverse und Digital Services Act zusammenkommen.

Im Main Track geht es derweil weiter mit Themen wie Git und Rust, aber auch Fragen der Offenheit(öffnet im neuen Fenster) und wie man sie erhält, wenn Communities bedroht werden oder Arbeitgeber sich bösartig entwickeln(öffnet im neuen Fenster) , wie man mit " souveräner KI(öffnet im neuen Fenster) " umgehen soll.


Relevante Themen