Im Karrieremodus auf das Podest

Wie üblich beginnt der Spieler hier in kleinen Karossen und muss sich durch Erfolge Erfahrungspunkte, Geld und damit dann auch Neuzugänge für die Garage verdienen. Allerdings ist der Ablauf sehr linear - in vorgegebenen Rennen muss ein Plätzchen auf dem Podest erklommen werden, mit der Zeit werden immer wieder neue Rennklassen mit einzelnen Serien freigeschaltet, in denen dann erneut um die Topplatzierung gerast wird.

Witzig: Levelaufstiege werden mit einer kleinen Lotterie belohnt, in der auf Knopfdruck Preise wie Autos, Geld, aber auch Mods warten. Letzteres sind Modifikationen, die vor den Rennen ausgewählt werden können und bessere Fahreigenschaften, bessere Startplatzierungen oder besondere Herausforderungen nach sich ziehen. Das resultiert dann wiederum in höheren Belohnungen bei Fahrerfolgen. Übrigens: Die Mods und alle anderen Extras sind tatsächlich nur durch Ingame-Credits, aber nicht durch den Einsatz von Echtgeld wie im Vorgänger freischaltbar.

Beispiele für die Mods sind eine dauerhaft aktivierte Cockpit-Sicht, eine abgeschaltete Ideallinie und Veränderungen im Grip. Manche dieser Mods sind nur einmal verwendbar, andere können dauerhaft immer wieder vor jedem Start ausgerüstet werden. Mit der im Spiel verdienten Währung können auch immer wieder neue Mod-Pakete erworben werden, die Auswirkungen auf das Spielgeschehen sind aber eher marginal. Die meisten Spieler dürften nach dem ersten Ausprobieren auf die Mod-Nutzung größtenteils verzichten.

Eine zusätzliche Auflockerung der Karriere sind sogenannte Showcase-Events mit speziellen Fahrzeugen und Aufgaben. Auch hier kann der Spieler nicht wählen, sondern muss vorgegebene Aufgaben lösen, die aber von Parcour-Aufgaben bis hin zu Duellen gegen Top-Gear-Fahrer reichen. Schade: Der Karrieremodus motiviert immens mit seinen Belohnungen und der Möglichkeit, immer neue Fahrzeuge zu erwerben, zu lackieren und dann auszuprobieren, bei der Präsentation lässt er aber viel Potenzial neben der Strecke liegen: Vor dem Start und nach der Zieleinfahrt ist die Inszenierung eher nüchtern.

Schöne Grafikeffekte auf Fahrzeugen und Strecken

Ansonsten glänzt Forza Motorsport 6 mit unzähligen Details wie Sandpartikeln, Dunst oder sich brechenden Sonnenstrahlen und wunderschönen Strecken- und Fahrzeugmomenten. Dazu kommen Spiegelungen und dergleichen mehr. Das Rennspiel zeigt eindrucksvoll, wozu die Xbox One fähig ist.

Trotzdem wirken einige Strecken etwas steril. Trotz Feuerwerks am Nachthimmel oder im Wind flatternder Fahnen sehen einige Umgebungen etwas zu perfekt und glatt aus. Die Soundkulisse allerdings überzeugt: Wer sich an den Geräuschen von Motoren erfreut, bekommt hier unterschiedlichste Varianten geboten. Einziges und von Forza durchaus bekanntes Manko: Die Ladezeiten sind wieder einmal erheblich.

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 Forza Motorsport 6 im Test: Grandioses Rennspiel-KomplettpaketAndere Fahrer und das Fazit 
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gdh 15. Sep 2015

hm komisch. bei mir kommt die meldung, plugin nicht gefunden. solte firefox 33 sein. YT...

Vollstrecker 14. Sep 2015

Spiel doch Project Cars. Bestes Rennspiel für PC meiner Meinung.

Dwalinn 14. Sep 2015

Da hat halt jeder seine eigene Vorstellung von einen Guten Rennspiel. In F1 2011 habe ich...

derKlaus 11. Sep 2015

Das seh ich genauso. Die Gran Turismo Serie ist klasse, mir aber zu realistisch. Bei...



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