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Forza Horizon 6: Japans Straßen fordern PC-Hardware heraus

Die PC-Specs sind da: Forza Horizon 6 nutzt Raytracing und DLSS 4 für eine glaubwürdige Darstellung der japanischen Open World.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Forza Horizon 6 (Bild: Microsoft)
Artwork von Forza Horizon 6 Bild: Microsoft

Das Entwicklerstudio Playground Games hat die PC-Spezifikationen für Forza Horizon 6 im Firmenblog veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Zumindest laut den offiziellen Angaben reizt das Spiel auch High-End-Systeme durchaus aus. Gleichzeitig ist die Engine offenbar skalierbar genug, um auch auf Mittelklasse-Hardware eine flüssige Performance zu bieten.

Technisch rückt vor allem die Lichtberechnung in den Mittelpunkt. Die PC-Fassung nutzt Hardware-beschleunigtes Raytracing für präzise Reflexionen und globale Illumination, was besonders in den neonbeleuchteten Nächten der japanischen Metropolen für eine dichte Atmosphäre sorgen dürfte.

Unterstützt wird diese Optik durch modernisierte Shader und eine deutlich erhöhte Detaildistanz, die über die Möglichkeiten der Konsolenfassungen hinausgeht. Dafür unterstützt das Spiel alle gängigen Upscaling-Verfahren wie Nvidia DLSS 4, AMD FSR 3 und 4 (abhängig von der GPU) sowie Intel XeSS 2.1.

Diese Technologien erlauben es Spielern, je nach Hardware-Konfiguration die Bildrate massiv zu steigern oder höhere Auflösungen ohne signifikante Performance-Einbußen zu nutzen. Im Gegensatz zur Xbox-Fassung soll es auf dem PC weitgehende Freiheit bei der Konfiguration von Bildraten und Grafikeinstellungen geben.

Extreme-Modus nur mit NVMe-SSD

Gegenüber dem in Mexiko angesiedelten Forza Horizon 5 werden die Anforderungen angehoben. Als absolutes Minimum setzt das Studio einen Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 1600 voraus, kombiniert mit 16 GByte Arbeitsspeicher.

Auf Grafikkartenseite markieren die Nvidia Geforce GTX 1650, die AMD Radeon RX 6500 XT oder die Intel Arc A380 den Einstiegspunkt. Eine Neuerung ist die zwingende Voraussetzung einer SSD sowie für die beiden sogenannten Extreme-Grafikmodi einer NVMe-SSD.

In Forza Horizon 6 führt die Reise nach Japan, wo Spieler eine abwechslungsreiche Open World erwartet. Das Setting reicht von den technisch verspielten engen Gassen Tokios über kurvenreiche Gebirgspässe bis hin zu malerischen Kirschblütenhainen und ländlichen Küstenstraßen.

Das Festival-Konzept kehrt zurück, wird jedoch um neue Event-Typen erweitert, die das lokale Flair aufgreifen. Neben einem massiv ausgebauten Fuhrpark mit Fokus auf japanische Tuner-Legenden und moderne Supercars versprechen die Entwickler eine noch tiefere Integration von Wettereffekten und dynamischen Tageszeiten als im Vorgänger.

Forza Horizon 6 erscheint am 19. Mai 2026 für PC und Xbox Series X/S und wird ab dem ersten Tag im Xbox Game Pass spielbar sein. Später soll eine Umsetzung für die Playstation 5 folgen, dafür gibt es aber noch keinen Termin.


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