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Forza Horizon 4 im Test: Mit Vollgas durch die vier Jahreszeiten

Staubpiste im Sommer, Schlammschlacht im Herbst: In Forza Horizon 4 sausen Spieler im Wechsel der Jahreszeiten durch Großbritannien. Das Rennspiel für Xbox One und Windows-PC punktet mit tollem Fahrgefühl, schicker Grafik und einer ebenso schönen wie offenen Welt.

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Artwork von Forza Horizon 4
Artwork von Forza Horizon 4 (Bild: Microsoft)

Und schon wieder sind wir auf der falschen Straßenseite unterwegs - auf der rechten. In Forza Horizon 4 müssen wir uns daran gewöhnen, dass dort Gegenverkehr unterwegs ist, und dass wir deshalb grundsätzlich links fahren sollten. Das von Playground Games für Microsoft produzierte Rennspiel schickt uns nach Großbritannien, wo wir uns relativ frei bewegen und an vielfältigen Wettbewerben teilnehmen können.

Inhalt:
  1. Forza Horizon 4 im Test: Mit Vollgas durch die vier Jahreszeiten
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Wer sich noch an die Weite von Australien im Vorgänger erinnert, muss keine spürbaren Beschränkungen fürchten: Die Wege sind ähnlich lang, das Gefühl von Freiheit und einer befahrbaren Welt stellt sich auch im vierten Serienteil schnell ein. Wir sausen über Hügellandschaften und durch lauschige kleine Dörfer mit Fachwerkhäusern, entlang an Seen und langen Bergketten. Nur eines fehlt: Ausgerechnet London kommt in dem Spiel gar nicht vor.

Der eigentliche Clou an Grafik und Szenario ist allerdings, dass die Welt in vier Versionen vorliegt, die sich nach den Jahreszeiten richten. Ganz praktisch bedeutet das, dass wir ein Rennen im Sommer auf einer staubigen Piste absolvieren, während wir im Herbst durch Matsch und riesige Pfützen pflügen - was natürlich Auswirkungen auf das Fahrgefühl hat. Besonders spürbar ist das im Winter, wenn wir teilweise auf Schnee und Eis unterwegs sind. Nur dann können wir übrigens einige Streckenabschnitte über zugefrorene Seen erreichen, zu denen wir sonst nicht gelangen würden.

Wie in den Vorgängern fahren wir auf normalen Straßen durch die Welt, um vom einen zum anderen Rennen zu gelangen - erst dort geht es um Punkte und um Einnahmen, mit denen wir uns langfristig neue Autos und allerlei Zubehör kaufen können. Der Einstieg erscheint uns diesmal etwas nutzerfreundlicher, zumindest die ersten paar Stunden werden wir prima vom Navigationssystem Anna per Sprachausgabe geführt.

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  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)

Wie in den Vorgängern gibt es sehr unterschiedliche Wettbewerbe: Wir können im Supersportwagen bei Höchstgeschwindigkeit versuchen, auf das Siegerpodest zu fahren. Auf Schotterpisten und im Matsch müssen wir unser Können im Geländewagen unter Beweis stellen. Dazu kommen Straßenrennen und ein paar Besonderheiten, etwa handlungsbasierte Questketten, in denen wir für ein Filmteam vor der Kamera einfache (und sehr gut bezahlte) Stunts ausführen sollen.

  • Im Herbst nehmen wir auf einer matschigen Strecke an einem Rennen teil. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Für eine Fiilmfirma sollen wir einfache Stunts ausführen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Winter rutschen wir über Schnee und Eis. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Unseren Avatar können wir mit allerlei Lifestyle-Kram ausstatten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hier legen Fahrer den Schwierigkeitsgrad fest - indem sie Fahrhilfen und Assistenzssysteme abschalten oder aktivieren. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auch eine Cockpitansicht ist mit im Angebot. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im eigenen Landsitz parken wir den Fuhrpark. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Auf Knopfdruck übernimmt das Programm alles Tuning für uns. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Hurra, geschafft: Für Siege gibt es besonders viele Credits. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • PC-Spieler können die Grafik  weitgehend ihrer Hardware anpassen. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Im Herbst nehmen wir auf einer matschigen Strecke an einem Rennen teil. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Das alles machen wir mit einem von rund 460 Fahrzeugen fast aller namhafter Hersteller; auch deutsche Firmen wie Audi und Porsche sind mit dabei. Die Vehikel lassen sich Tunen und Lackieren, so dass der Fuhrpark gefühlt wirklich keine Wünsche offenlässt. Praktisch: Wer auf das manuelle Tunen keine Lust hat, kann sich die besseren Zubehörteile im Rahmen eines Budgets automatisch einbauen lassen.

Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach den Einstellungen im Optionsmenü: Dort lassen sich Assistenzsysteme und Lenkhilfen ein- und ausschalten, was eine enorme Bandbreite ermöglicht. Auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad müssen wir einfach nur mit Vollgas einer Linie folgen, auf dem härtesten ist sehr viel Feingefühl gefragt. Die KI der Computerpiloten richtet sich nach uns, echte Probleme mit dem Gummibandeffekt haben wir dennoch nicht beobachtet. Unser Eindruck: Die KI-Fahrer warten nicht an der nächsten Ecke auf uns - aber wenn wir mal länger unfreiwillig pausiert oder eine Zeitstrafe bekommen haben, konnten wir sie mit viel Konzentration dennoch oft wieder einholen.

Verfügbarkeit und Fazit 
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SirFartALot 04. Okt 2018

Am TV im Wohnzimmer? Mal ueberlegen. Da muesste ich mir bei der derzeitigen Entfernung...

Schrödinger's... 04. Okt 2018

Das wäre mir (heutzutage) jedenfalls eine Erwähnung wert.

highfive 04. Okt 2018

Aber das war doch was Andi sucht! Wenn es die OpenWorld Schiene verlassen soll, wo wären...

M.P. 02. Okt 2018

Gestern kam er, und zeigte mir ganz aufgeregt ein Standbild aus der Edinburgh Map: Da...


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