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Fortnite-Streit: Apple entfernt Epic Games komplett aus dem App Store

Wie zu erwarten hat Apple Epic Games aus seinem Entwicklerprogramm entfernt. Damit lassen sich weder Spiele noch Updates installieren.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Der Streit zwischen Apple und Epic Games begann mit Fortnite.
Der Streit zwischen Apple und Epic Games begann mit Fortnite. (Bild: Steven Ryan/Getty Images)

Apple hat den Fortnite-Publisher Epic Games wie angekündigt aus seinem App-Entwicklerprogramm entfernt. Das bedeutet unter anderem, dass Epic Games keine neuen Apps oder Updates mehr über den App Store einreichen kann. Apple bezog sich in einer unter anderem vom Finanzdienst Bloomberg veröffentlichten Stellungnahme am Freitag darauf, dass die Fortnite-Macher gegen die Regeln der App-Store-Plattform verstießen.

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"Wir sind enttäuscht, dass wir das Epic-Games-Konto aus dem App Store entfernen mussten", sagte Apple in der Erklärung. "Wir haben viele Jahre mit dem Team von Epic Games an deren Spiele-Starts und Veröffentlichungen gearbeitet. Das Gericht hat Epic empfohlen, die App-Store-Richtlinien einzuhalten, während der Fall voranschreitet. Diese Richtlinien haben sie in den letzten zehn Jahren befolgt, bis sie diese Situation geschaffen haben. Epic hat sich geweigert."

Tim Sweeney, der Epic-CEO kontert auf Twitter, dass Apples Erklärung nicht der ganzen Wahrheit entspreche. "Sie haben sich dazu entschieden, das Epic-Konto zu entfernen, sie mussten nicht".

Rechtsstreit um App-Store-Provision

Epic wollte sich nicht mehr an die seit mehr als einem Jahrzehnt geltende Vorgabe halten, dass virtuelle Artikel in dem Spiel auf iPhones und iPads nur über das System der In-App-Käufe von Apple angeboten werden können, bei dem Apple 30 Prozent des Kaufpreises einbehält.

Eine Richterin hatte es Apple diese Woche vorläufig untersagt, auch die Tochterfirma Epic International aus dem Entwicklerprogramm zu werfen, bei der die Grafik-Technologie Unreal Engine angesiedelt ist. Die Unreal Engine wird auch von anderen App-Entwicklern genutzt. Beim Vorgehen gegen Fortnite und Epic Games griff die kalifornische Richterin dagegen nicht ein.

Nachdem der iPhone-Konzern Änderungen an den Geschäftsbedingungen abgelehnt hatte, bauten die Entwickler in die App die vertraglich verbotene Möglichkeit ein, die Artikel auch direkt bei Epic zu kaufen. Dafür wurde eine versteckte Funktionalität in der Anwendung aktiviert, die Epic an den App-Prüfern des Konzerns vorbeigeschmuggelt hatte. Noch am selben Tag warf Apple die Fortnite-App unter Verweis auf den Regelverstoß aus dem App Store.

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FaLLoC 07. Sep 2020

Du kannst jederzeit nen Samsung kaufen. Oder nen Huawai. Und schon bist du den Appstore...

Fragger 01. Sep 2020

Das hat er nicht gesagt. Wäre auch Schwachsinnig. Jeder Fall muss geprüft werden. Ich...

Potrimpo 01. Sep 2020

Es ging um mehrere Dinge, unter anderem auch den Play Store. Die Möglichkeit von...

ck19 31. Aug 2020

Ist aber so. IOS gehört zu einem IPhone oder IPad von Apple. Die Nutzer haben alle eine...

Booth 30. Aug 2020

WTF? Was ist los mit sovielen Kunden, die sich einem KONZERN gegenüber "loyal" verhalten...


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