Fortnite: Pubg-Studio hat Epic wegen Urheberrechtsverletzung verklagt

Das Entwicklerstudio hinter Playerunknown's Battlegrounds wehrt sich mit einer Klage gegen den Konkurrenten Fortnite Battle Royale. Außerdem räumt Pubg Corp in einem Brief an die Community eigene Fehler ein - und stellt eine Lösung für eine Reihe von technischen Problemen vor.

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Sanhok, die dritte Karte für Pubg, ist eine Tropeninsel.
Sanhok, die dritte Karte für Pubg, ist eine Tropeninsel. (Bild: Pubg Corp)

Ende 2017 hatte Pubg Corp, das südkoreanische Entwicklerstudio hinter dem Actionspiel Playerunknown's Battlegrounds, öffentlich besseren Schutz vor Klonen gefordert. Im Januar 2018 hat das Studio dann in Südkorea eine Klage wegen Urheberrechtsverletzungen gegen das von Epic Games produzierte Fortnite Battle Royale eingereicht. Das meldet die Zeitung Korea Times. Laut dem Bericht geht es in dem Rechtsstreit vorerst nur darum festzustellen, ob Fortnite in nicht zulässiger Art und Weise typische Elemente aus Playerunknown's Battlegrounds übernommen hat.

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Fast gleichzeitig mit Bekanntwerden der Klage hat sich Pubg Corp auf Steam in einem offenen Brief an die Community gewandt. "Spieler haben uns zu Recht vorgeworfen, dass wir Beschwerden über die Performance nicht erst genommen haben", räumt das Studio darin Fehler ein. "Außerdem haben wir es in letzter Zeit nicht richtig hinbekommen, über die Änderungen, die wir an dem Spiel vornehmen, zu kommunizieren."

Das Studio nennt dann die drei Bereiche, in denen es besondere Probleme sieht: eben die Leistungseinbrüche und Ruckler, über die sich die Szene tatsächlich schon länger lautstark beschwert sowie über serverseitige Optimierungen und Cheating. Ab sofort will Pubg Corp die Arbeit an diesen Punkten intensivieren, um möglichst schnell Lösungen zu bieten.

Das Studio wird dann recht konkret. So habe man gerade eine Ursache identifiziert: Wenn Autos zu schnell über unterschiedliche Terraintypen fahren, würden zu viele Effekte gleichzeitig produziert, was die GPU in die Knie zwingt. Ein zweites größeres Problem sei die Art, wie Lichteffekte verarbeitet würden - weitere Details nennen die Entwickler dazu nicht.

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Auch zu den serverseitigen Optimierungen äußert sich das Studio. So wolle man die Berechnung der Bewegungen von Spielern, die der Spieler gerade nicht sehen könne, überarbeiten. Außerdem gebe es viel überflüssigen Abgleich, etwa im Hinblick auf Objekte im Spiel, bei denen sich der Status gar nicht geändert habe. Auch an den Animationen der Spieler wolle man weiter arbeiten, so dass weniger Datenverkehr anfalle.

Beim Kampf gegen Cheater schätzt das Studio seine bisherigen Bemühungen als recht erfolgreich ein. Allerdings wolle man auch hier weiterarbeiten und verstärkt mit rechtlichen Mitteln gegen die Anbieter von Hacks und Cheats vorgehen.

Pubg Corp äußert sich auch zur nächsten Karte, der Tropeninsel Sanhok. Auf der solle es neue Vehikel und eine nur dort verfügbare Waffe geben. Wenn alles gutgehe, werde die Map - die deutlich kompakter sein soll als die beiden derzeit verfügbaren Umgebungen - gegen Ende Juni 2018 auf den Live Servern zur Verfügung stehen.

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My1 04. Jun 2018

das war insgesamt auch eher als n joke gemeint denke ich. dazu bei minecraft war doch...

debattierer 30. Mai 2018

Naja 1 Schuß in Arme oder Beine sollte man noch "heilen" können. Aber ein Schuss in Hals...

Eheran 29. Mai 2018

Nicht zu vergessen, dass es noch "eine 3. Perspektive" gäbe: Nämlich die, die der Gegner...

Dwalinn 29. Mai 2018

mit Random Loot und einen kleiner werdenden Spielbereich. Wow so kreativ! Selbst der...



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