• IT-Karriere:
  • Services:

Fortnite Battle Royale: Deutscher Cheatentwickler beugt sich Druck von Epic Games

Cheats wie einen sichtbaren Kasten um feindliche Spieler hat ein aus Bayern stammender Entwickler für Titel wie Fortnite angeboten. Nach einer Klage von Epic Games gibt er auf. Zuvor soll er angeblich sogar von den Privatdetektiven eines anderen Publishers bespitzelt worden sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fortnite Battle Royale
Artwork von Fortnite Battle Royale (Bild: Epic Games)

Die Spielebranche geht derzeit verstärkt gegen kleinere Anbieter von rechtlich zweifelhafter Software vor. Während Nintendo sich mit der ROM-Szene anlegt, hat Epic Games offenbar einen Hersteller von Cheats zum Aufgeben bewegt. Jedensfalls schreibt das der Eigentümer des laut Firmenangaben in Bayern ansässigen Unternehmens Engine Owning. In seinem Forum gibt er unter dem Pseudonym Skyfail Anfang August 2018 bekannt: Nachdem er über ein Gericht in Frankfurt eine Unterlassungserklärung von Epic Games erhalten habe, wolle er nun gar keine Cheats mehr anbieten.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. dSPACE GmbH, Wolfsburg

Interessant sind unter anderem die Maßnahmen, mit denen ihn Activision zuvor unter Druck gesetzt haben soll. Dabei ist es offenbar vor allem um Call of Duty gegangen, für das Skyfail ebenfalls Cheats verkauft haben soll. Die aus den USA stammenden Unterlassungserklärungen soll ein Privatdetektiv persönlich überbracht haben. Die Firma habe seinen Internetprovider mehrfach dazu bewergen wollen, das Angebot von Engine Owning vom Netz zu nehmen. Gleichzeitig sollen mehrere Privatdetektive ihm hinterhergeschnüffelt haben.

Letztlich habe man sich dem Druck von Activision aber nicht gebeugt, weil das Unternehmen seine rechtlichen Mittel nur in den USA, aber nicht in Deutschland tatsächlich hätte durchsetzen können - bei Epic Games und Fortnite sei das nun eben anders.

Außerdem hätten die jüngsten Erfolge von Blizzard mit seinen Klagen gegen den ebenfalls aus Deutschland stammenden Cheatanbieter Bossland GmbH eine Neubewertung der Lage erforderlich gemacht: "Weil die Kämpfe vor Gericht mich viel mehr gekostet hätten, als sich eine kleine Firma wie meine leisten kann, musste ich die einstweilige Verfügung akzeptieren", schreibt Skyfail, der nun den Verkauf seiner Firma plant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

TR_NitroHD 31. Jan 2019

Hallo liebe Community, Ich habe ein Problem mit meinem Laptop... Also ich habe vorgestern...

corpid 15. Aug 2018

Wurde bei Titanfall 1 & 2 tatsächlich so gemacht ;)

M_Q 14. Aug 2018

Danke für die ausführliche Antwort ;) Mit deeplearning finde ich interessant... ich finds...

Hotohori 14. Aug 2018

In Singleplayer ist das ja auch kein Ding. Wer weiß, vielleicht kommen auch einige Online...

Anonymer Nutzer 14. Aug 2018

Irgendwas mit Marke und Wettbewerbsrecht geht immer. Wirst denen schon auf den Sack...


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Threadripper 3970X/3960X im Test: AMD wird uneinholbar
Threadripper 3970X/3960X im Test
AMD wird uneinholbar

7-nm-Fertigung, Zen-2-Architektur und dank Chiplet-Design keine Scheduler-Probleme unter Windows 10: AMDs Threadripper v3 überzeugen auf voller Linie, die CPUs wie die Plattform. Intel hat im HEDT-Segment dem schlicht nichts entgegenzusetzen. Einzig Aufrüster dürften sich ärgern.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Via Technologies Centaur zeigt x86-Chip mit AI-Block
  2. Nuvia Apples Chip-Chefarchitekt gründet CPU-Startup
  3. Tiger Lake Intel bestätigt 10-nm-Desktop-CPUs

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /