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Um Sicherheit und Nutzerkontrolle ist es bei zahlreichen Fortinet-Produkten nicht sehr gut bestellt - jetzt will das Unternehmen Abhilfe geschaffen haben.
Um Sicherheit und Nutzerkontrolle ist es bei zahlreichen Fortinet-Produkten nicht sehr gut bestellt - jetzt will das Unternehmen Abhilfe geschaffen haben. (Bild: Screenshot Golem.de)

Fortinet: Mehr Hintertüren, mehr Patches

Um Sicherheit und Nutzerkontrolle ist es bei zahlreichen Fortinet-Produkten nicht sehr gut bestellt - jetzt will das Unternehmen Abhilfe geschaffen haben.
Um Sicherheit und Nutzerkontrolle ist es bei zahlreichen Fortinet-Produkten nicht sehr gut bestellt - jetzt will das Unternehmen Abhilfe geschaffen haben. (Bild: Screenshot Golem.de)

Erst in der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass einige Fortinet-Firewall-Produkte einen Zugang mit Standardpasswörtern ermöglichen. Jetzt hat das Unternehmen seine eigenen Produkte analysiert - und weitere verwundbare Geräte gefunden.

Seit Mitte Dezember häufen sich die Meldungen über Backdoors bei Security- und Routerherstellern - beinahe im Wochentakt werden bei Juniper, AMX und Co. derzeit neue Hintertüren und Sicherheitslücken gefunden. Fortinet geht jetzt mit einem Blogpost in die Offensive und räumt Verwundbarkeiten zahlreicher Produkte ein. Von dem Mitte Januar entdeckten Standard-SSH-Zugang mit dem Passwort "FGTAbc11*xy+Qqz27" betroffen seien neben Firewalls mit veralteten Versionen der FortiOS-Firmware auch andere Produkte des Unternehmens.

Dazu zählen nach Angaben des Unternehmens das Produkt Fortianalyzer mit der Software 5.0.0 bis 5.0.11 und 5.2.0 bis 5.2.4 (Version 4.3 soll nicht betroffen sein) der Fortiswitch mit den Versionsnummern 3.3.0 bis 3.3.2 sowie Forticache 3.0.0 bis 3.0.7 (Version 3.1 soll nicht betroffen sein). Nutzer von allen betroffenen Geräten sollten das aktualisierte Security-Advisory des Unternehmens lesen und ihre Geräte patchen.

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Die Hintertür ist keine Hintertür

Fortinet versichert in dem Blogpost erneut, dass es sich bei der Schwachstelle nicht um eine Hintertür handeln würde, die bösartigen Akteuren einen unautorisierten Zugriff auf Nutzerdaten ermöglichen würde. Vielmehr handele es sich um eine "unintendierte Konsequenz eines Features, das die nahtlose Verbindung des Fortimanagers mit registrierten Fortigate-Geräten ermöglichen soll".

Bereits bekannt war, dass verschiedene Versionen des eigenen Firmware-Betriebssystems FortigateOS von der Lücke betroffen sind. Diese sind FortigateOS 4.1.0 bis 4.1.10, die Versionen 4.2.0 bis 4.2.15, 4.3.0 bis 4.3.16 sowie FortigateOS 5.0.0 bis 5.0.7. Das Unternehmen bewirbt sein Betriebssystem in einer Broschüre als "das weltweit leistungsstärkste sichere Betriebssystem, das die Basis für alle integrierten Sicherheitslösungen von Fortinet Fortigate" sei.


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hg (Golem.de) 25. Jan 2016

Hallo, danke für den Hinweis. Habe den Typo korrigiert. Aber ja, die Namensgebung ist...



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