Abo
  • Services:
Anzeige
TV-Sendung im LTE-Broadcast-Modus eMBMS mit HbbTV-Demostudie
TV-Sendung im LTE-Broadcast-Modus eMBMS mit HbbTV-Demostudie (Bild: IRT - Institut für Rundfunktechnik)

Forschungsprojekt IMB5: TV-Übertragung im Modus eMBMS mit LTE möglich

TV-Sendung im LTE-Broadcast-Modus eMBMS mit HbbTV-Demostudie
TV-Sendung im LTE-Broadcast-Modus eMBMS mit HbbTV-Demostudie (Bild: IRT - Institut für Rundfunktechnik)

In Berlin ist über LTE Fernsehprogramm mit dem Punkt-zu-Mehrpunkt-Dienst eMBMS übertragen worden. Der Einsatz ist heute noch begrenzt, soll es aber nicht bleiben.

Nokia hat den Rundfunkmodus eMBMS in LTE in der Bayerischen Vertretung in Berlin vorgeführt. Das gab das Forschungsprojekt IMB5 am 14. Januar 2016 bekannt. eMBMS ist ein Punkt-zu-Mehrpunkt-Dienst, der es erlaubt, Streaming und Dateien an viele Nutzer gleichzeitig zu übertragen. Die Übertragung in einem Gleichwellennetz synchronisiert mehrere Basisstationen und fasst sie zu Funkzellengruppen zusammen.

Anzeige

Damit können in mehreren Funkzellen gleiche Inhalte auf einer Frequenz gleichzeitig übertragen werden. Das Prinzip entspricht dem im Rundfunk bekannten Gleichwellenbetrieb, wie DVB-T/T2 und DAB+.

Grenzen der Kapazität

"Der Einsatz ist derzeit jedoch aus Kapazitätsgründen im Mobilfunkspektrum und aufgrund von Grenzen der heutigen Technologie weitgehend auf spezielle Inhalte wie zum Beispiel Sport und auf lokale Versorgungsgebiete wie zum Beispiel Stadien beschränkt", sagte Ulrich Rehfueß, Head of Spectrum Policy bei Nokia Networks. Das IMB5-Projekt erarbeite technische Grundlagen für eine wesentlich breitere Versorgung mit vollständigen Inhalten und bundesweiter Reichweite. Nokia sehe mit Blick auf Mobilfunk der 5. Generation "großes Potential in einer flexiblen, konvergenten Verbreitung von audio-visuellen Inhalten über eMBMS".

Mit der Einführung von 5G könne ein Markt mit Millionen von Smartphones und Tablet-PCs als potenziellen TV-Empfängern entstehen. Die Ansätze befänden sich gegenwärtig noch in einem sehr frühen Forschungsstadium. Im nächsten Schritt soll in einem Folgeprojekt die Wirtschaftlichkeit von gemischten Ausstrahlungsszenarien mit groß- und kleinzellularen Netzen sowie die Akzeptanz von Diensten im Rahmen von betriebsnahen Feldtests untersucht werden.

Zudem sind weitere internationale Standardisierungsarbeiten zur vollständigen Abbildung der Rundfunkanforderungen, wie Free-to-air ohne SIM-Karte, Receive-only-Modus, großflächige Versorgung (High-power-high-tower) und einmalige Verbreitung der TV-Programme trotz mehrerer Netzbetreiber notwendig. Das Forschungsprojekt IMB5 wird über die Laufzeit von 24 Monaten durch die Bayerische Forschungsstiftung gefördert.

Das Forschungsprojekt steht unter der Leitung des Instituts für Rundfunktechnik, weiter beteiligt sind Fraunhofer IIS, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nokia, Rohde & Schwarz und die assoziierten Partner Bayerischer Rundfunk sowie BMW Forschung und Technik.


eye home zur Startseite
Safran01 15. Jan 2016

Bei mir wurde dvb t 2004 eingeführt. 2017 soll ja das dvb t2 kommen. 13 Jahre also nur...

Safran01 15. Jan 2016

Vielleicht gibt es dann einige Anbieter aus China die dann bei uns dvb T2 Handies bzw...

Nasreddin 14. Jan 2016

Es ist ja theoretisch problemlos möglich, die ÖR übers Internet in HD zu empfangen. Am TV...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig
  2. BG-Phoenics GmbH, München
  3. diconium digital solutions GmbH, Stuttgart
  4. ANSYS Germany GmbH, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 42,49€
  3. 1,49€

Folgen Sie uns
       


  1. VW-Programm

    Jeder Zehnte tauscht Diesel gegen Elektroantrieb

  2. Spaceborne Computer

    HPEs Weltraumcomputer rechnet mit 1 Teraflops

  3. Unterwegs auf der Babymesse

    "Eltern vibrieren nicht"

  4. Globalfoundries

    AMD nutzt künftig die 12LP-Fertigung

  5. Pocketbeagle

    Beaglebone passt in die Hosentasche

  6. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  7. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  8. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  9. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  10. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Drei Netzanbieter warnt vor Upgrade auf iOS 11
  2. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  2. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack
  3. Kreditrating Equifax' Krisenreaktion ist ein Desaster

  1. Re: Vodafone: Wenn vorher nichts ankommt kanns...

    HansiHinterseher | 10:15

  2. Re: Eltern leben in einer Welt aus Angst

    RienSte | 10:14

  3. Re: Es nervt!!!

    DetlevCM | 10:13

  4. Re: Wozu?

    PiranhA | 10:13

  5. Re: Was hat das mit "Die PARTEI" zui tun?

    fg (Golem.de) | 10:12


  1. 10:13

  2. 09:56

  3. 09:06

  4. 08:11

  5. 07:21

  6. 18:13

  7. 17:49

  8. 17:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel