Abo
  • Services:

Forschung: Terahertz-Laser für schnellere und größere Festplatten

Forschern aus der Schweiz und Frankreich ist es gelungen, Magnetfelder auf einem Speichermedium mit einem sehr schnellen Laser zu manipulieren. Das könnte für ein neues Aufzeichnungsverfahren bei Festplatten sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Laserlabor am PSI
Das Laserlabor am PSI (Bild: PSI/Scanderbeg Sauer Photography)

Eine neue Anwendung für einen sehr schnellen Laser haben Wissenschaftler am Schweizer Paul-Scherrer-Institut (PSI) zusammen mit Kollegen von der ETH Lausanne und der französischen Curie-Universität entwickelt. Der sogenannte Terahertz-Laser kann Impluse mit einer Länge von nur einer Picosekunde abgeben.

Stellenmarkt
  1. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  2. Schneider Electric GmbH, Marktheidenfeld

Wenn mit diesem Laser eine magnetisch geladene Kobaltoberfläche beschossen wird, verändern sich die magnetischen Ladungen auf dem Material. Anders als bei wiederbeschreibbaren Medien wie DVD-RW-verwendeter Phase-Change-Technik wird die Oberfläche dabei nicht erwärmt, dafür ist der Impuls des Lasers zu kurz.

Damit wäre eines der Probleme beim Beschreiben von Datenträgern mit Lasern mit der neuen Technik gelöst, denn bisher war die entstehende Wärme für hohe Schreibgeschwindigkeiten ein Hindernis. Es gibt jedoch auch für Festplatten schon Techniken wie HAMR, die trotz Erwärmung für die Serienproduktion taugen sollen, diese arbeiten jedoch nicht mit einem einzelnen Laser und sind somit aufwendiger.

Tatsächlich Daten schreiben und lesen kann der Terahertz-Laser aber noch nicht. Die Forscher konnten lediglich nachweisen, dass das Licht die Ausrichtung eines Magnetfelds kontrolliert beeinflusst. Vollständig umkehren, um also aus einer 0 eine 1 zu machen, ließen sich die Ladungen auf dem Trägermedium noch nicht. Am Beispiel eines mechanischen Kompasses lässt sich das an einem Beispiel verdeutlichen: Die nach Norden zeigende Nadel wurde durch einen im Süden angebrachten Magneten zwar aus ihrer Lage bewegt, zeigte aber nicht vollständig nach Süden.

Die Forscher wollen diese Umkehr des Magnetfeldes - die anderes als beim Kompass auch ohne Anlegen eines anderen Feldes dauerhaft sein soll - in Zukunft durch andere Pulsformen des Lasers erreichen. Ihre Arbeit haben die Wissenschaftler vollständig bei Nature Photonics veröffentlicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. ab 399€

Lala Satalin... 14. Aug 2013

Von Hybridplatten halte ich derzeit nichts. Weil diese "intelligenz" weiß nie, was für...


Folgen Sie uns
       


Magnetschwebebahn bei Max Bögl - Bericht

Leise soll das Transport System Bögl sein, schnell und wartungsarm. Wir sind in der Magnetschwebebahn mitgefahren.

Magnetschwebebahn bei Max Bögl - Bericht Video aufrufen
Logitechs MX Vertical im Test: So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein
Logitechs MX Vertical im Test
So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein

Logitech hat mit der MX Vertical erstmals eine vertikale Maus im Sortiment. Damit werden Nutzer angesprochen, die gesundheitliche Probleme bei der Mausnutzung haben - Schmerzen sollen verringert werden. Das Logitech-Modell muss sich an der deutlich günstigeren Alternative von Anker messen lassen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Logitech MX Vertical Ergonomisch geformte Maus soll Handgelenke schonen
  2. Razer Mamba Elite Razer legt seine Mamba erneut mit mehr RGB auf
  3. Logitech G305 Günstige Wireless-Maus mit langer Laufzeit für Gamer

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

Shadow of the Tomb Raider im Test: Lara und die Apokalypse Lau
Shadow of the Tomb Raider im Test
Lara und die Apokalypse Lau

Ein alter Tempel und Lara Croft: Diese Kombination sorgt in Shadow of the Tomb Raider natürlich für gewaltige Probleme. Die inhaltlichen Unterschiede zu den Vorgängern sind erstaunlich groß, aber trotz guter Ideen vermag das Action-Adventure im Test nicht so richtig zu überzeugen.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Square Enix Systemanforderungen für Shadow of the Tomb Raider liegen vor
  2. Shadow of the Tomb Raider angespielt Lara und die Schwierigkeitsgrade
  3. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

    •  /