Abo
  • Services:

Forschung: Messgerät erkennt Angriffe mit EMP-Waffen

Deutsche Wissenschaftler haben ein Gerät entwickelt, das Angriffe mit elektromagnetischer Strahlung entdecken und ihre Stärke und Richtung feststellen kann. Damit sollen empfindliche Geräte vor den sonst unsichtbaren Attacken geschützt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Detektor von links: Antenne, Messgerät, Auswertungscomputer
Der Detektor von links: Antenne, Messgerät, Auswertungscomputer (Bild: Fraunhofer INT)

Forscher am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT) in Euskirchen haben einen Detektor für Angriffe mit elektromagnetischen Waffen entwickelt. Durch die Matrix-Filme sind solche Attacken als EMP bekanntgeworden, kurz für "elektromagnetischen Puls". Im Gegensatz zu anderen Energiewaffen wie Laser oder Maser soll der Detektor vor allem Mikrowellen mit hoher Leistung erkennen.

Stellenmarkt
  1. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  2. Ludwig Beck AG, München

Dazu haben die Wissenschaftler drei Elemente konstruiert: eine Antenne, ein Messgerät und Software. Die beiden ersten Komponenten werden an dem Ort aufgestellt, an dem ein Mikrowellenangriff erwartet wird. Das Messgerät ist dabei in einem Blechkasten gut abgeschirmt. An den Auswertungscomputer sendet dieses Gerät seine Daten per Glasfaser, damit die Informationen nicht von der Strahlung beeinflusst werden können.

Die Antenne kann in vier 90-Grad-Bereichen Signale empfangen, was die Ortung des Angriffs ermöglicht. Richtung, Frequenz, Stärke und Dauer der Strahlung können erfasst werden. Das Empfangsgerät soll dabei selbst nicht beschädigt werden können.

Solche Bedrohungen an gefährdeten Orten aufzuspüren, hält der Ingenieur Michael Jöster vom INT für eine Alternative zur Kapselung jeglicher Elektronik: " Die einzelnen Geräte komplett vor elektromagnetischen Strahlen zu schützen, wäre zwar theoretisch möglich, jedoch viel zu teuer. Gefragt sind Systeme, die solche Angriffe aufspüren. Denn nur wer weiß, was ihn angreift, kann darauf auch richtig reagieren."



Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,00€ (Preis wird erst an der Kasse angezeigt!)
  2. beim Kauf teilnehmender Produkte
  3. 14,99€

Anonymer Nutzer 03. Dez 2013

Ich dachte das was ist geklärt?! Ich halte das für absoluten Blödsinn, weil man EMP...

JNZ 03. Dez 2013

So ähnlich ging es mir, als ich in Lübeck ein Google-Schild vor einem Gebäude nahe der...

klondigit 02. Dez 2013

ein gammablitz reicht inzwischen um aus dem Universum das System hier lahm zu...

klondigit 02. Dez 2013

kwt


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /