• IT-Karriere:
  • Services:

Max-Planck-Institut: Maschinelles Lernsystem verbessert Auflösung von Bildern

Wird "Zoomen und Verbessern" bald Realität? EnhanceNet-PAT ist ein Lernalgorithmus, der durch Mustererkennung Bilder hochauflösender machen kann. Das Vorbild für das maschinelle Lernen ist der Mensch selbst.

Artikel veröffentlicht am ,
EnhanceNet-PAT wandelt niedrigauflösende in höher auflösende Bilder um.
EnhanceNet-PAT wandelt niedrigauflösende in höher auflösende Bilder um. (Bild: Max-Planck-Institut)

Forscher des Max-Planck-Institutes haben einen maschinellen Lernalgorithmus vorgestellt, der niedrigauflösende in erkennbare Bilder umwandeln soll. EnhanceNet-PAT entfernt automatisiert die Schachbrettartekfakte, die beispielsweise beim Vergrößern von Bildern entstehen. Das soll etwa zum Editieren von interessanten Bildteilen verwendet werden können.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  2. dSPACE GmbH, Paderborn

In einem Beispiel wird das verpixelte Bild eines Vogels in ein erkennbares Motiv umgewandelt. Das Machine-Learning-Modell lernt dabei aus seinen eigenen Fehlern, um über die Zeit bessere Ergebnisse zu erreichen.

Lernprozess des Menschen als Vorbild

Das erklärt Mehdi M.S. Sajjadi, einer der Forscher an dem Projekt, anhand des Lernverhaltens von Menschen. "Der Algorithmus soll Millionen von niedrigauflösenden Referenzbildern upsamplen und bekommt dann das Originalbild, das So-soll-es-aussehen-Bild in hoher Qualität zum Vergleich vorgesetzt", sagt er. Der Algorithmus merkt sich die Unterschiede und seine eigenen gemachten Fehler. Sobald das Modell fertig trainiert ist, werden die Referenzbilder nicht mehr benötigt, sodass es auf beliebige Bilder angewendet werden kann.

  • Links: Quellbild, Mitte: Resultat, rechts: Originalauflösung (Bild: Max-Planck-Institut)
Links: Quellbild, Mitte: Resultat, rechts: Originalauflösung (Bild: Max-Planck-Institut)

Die sogenannte Single-Image-Super-Resolution-Technik (SISR) ist bereits ein bekanntes Konzept und wird laut den Forschern bereits seit über einer Dekade erforscht. Doch sei EnhanceNet-PAT darin wesentlich effizienter. Die Prämisse: Der Algorithmus versucht nicht, Bilder pixelgenau zu rekonstruieren, sondern lediglich für das menschliche Verständnis hochauflösend genug zu generieren. Er erkennt dabei Muster bei niedrigauflösenden Bildern und wendet diese für den Reproduzierungsprozess an.

In dem gegebenen Beispiel des Vogels kann der Algorithmus bereits gute Ergebnisse liefern. Lediglich kleine Details im Federkleid unterhalb des Kopfes sind beim genauen Hinsehen noch etwas unschärfer als beim Originalbild. Für ein Fotoalbum reiche das Bild allemal aus, heißt es.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 17,99€
  2. 19,95€
  3. 4,99€
  4. 2,49€

bombinho 02. Nov 2017

Wenn der Algorithmus auch mit Bildern gelernt hat, die bereits entsprechende Ausschnitte...

bombinho 31. Okt 2017

Grob vereinfacht: Statt einfach nur einen moeglichen Farbverlauf zu errechnen, werden...

bombinho 31. Okt 2017

Die Abkuerzung ist laengst bekannt ;) Datenbank und/oder spezialisierte Algorithmen, was...

bombinho 31. Okt 2017

Ist uebrigens gar nicht unaehnlich dem menschlichen Sehen. Auch da wird ergaenzt mit...

McWiesel 29. Okt 2017

"Zoomen Sie mal ran!" und schon lässt sich aus irgendeinem vermeintlich schlechten Bild...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Core i9-10980XE im Test: Intel rettet sich über den Preis
Core i9-10980XE im Test
Intel rettet sich über den Preis

Nur wenige Stunden vor AMDs Threadripper v3 veröffentlicht Intel den i9-10980XE: Der hat 18 Kerne und beschleunigt INT8-Code für maschinelles Lernen. Vor allem aber kostet er die Hälfte seines Vorgängers, weil der günstigere Ryzen 3950X trotz weniger Cores praktisch genauso schnell ist.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Prozessoren Intel meldet 14-nm-Lieferprobleme
  2. NNP-T und NNP-I Intel hat den T-1000 der künstlichen Intelligenz
  3. Kaby Lake G Intels AMD-Chip wird eingestellt

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

    •  /