Abo
  • IT-Karriere:

Forschung im Newsfeed: Facebook will Experimente an Nutzern einschränken

Facebook reagiert auf die Kritik an einem Forschungsexperiment, das für eine Psychologie-Studie im Newsfeed durchgeführt wurde. Auch in Zukunft wird es solche Experimente geben. Doch diese werden stärker reguliert. Ob es ein Einverständnis der Nutzer braucht, ist aber unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Forschung an Nutzern wird stärker reguliert.
Forschung an Nutzern wird stärker reguliert. (Bild: Facebook Research)

Nach einem stark kritisierten Experiment an rund 700.000 Facebook-Nutzern reagiert Facebook nun. In einem Nachrichtenbeitrag nennt Facebooks Technikchef Mike Schroepfer Details zu der Art und Weise, wie in Zukunft Daten der Nutzer verwendet werden. Forschung ist mit Hilfe von Facebook-Nutzern weiterhin möglich, doch sie wird stärker reglementiert. Facebook gibt an, mit den Daten verantwortlicher umzugehen.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Dortmund
  2. Glatfelter Dresden GmbH, Heidenau

Schroepfer bereut die Verwendung der Daten im Rahmen einer Psychologie-Studie. Damals wurden die Newseinträge manipuliert, um Reaktionen auszuwerten. Die Nutzer gaben allerdings nicht ihr Einverständnis für die Teilnahme. In Zukunft will Facebook hausintern besser prüfen, was möglich ist und was nicht, und auch die involvierten Entwickler besser trainieren. Zudem gibt es neue Richtlinien für Forscher, die Facebook aber nicht nennt. Schließlich werden Forschungsergebnisse zentral publiziert.

Zu einer Kritik äußert sich Facebooks Technikchef jedoch nicht, nämlich die Verhaltensforschung ohne Einverständnis der Nutzer. Richtlinien, ab wann die Zustimmung der Nutzer erforderlich wird, gibt es anscheinend nicht. Neu ist das allerdings nicht. Facebook ist bekannt dafür, technische Veränderungen auch ohne Einverständnis durchzuführen, wenn sie im Sinne des Unternehmens oder der Nutzer sind. Basis solcher Veränderungen sind auch immer wieder kleine Tests und Forschungen. Diese will Facebook auch weiter betreiben und ausweiten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 529,00€ (zzgl. Versand)
  2. 135,00€ (Bestpreis!)

User_x 07. Okt 2014

na klar... man nutzt, was man bekommen kann... warum auch nicht, wenn man dadurch einen...

plutoniumsulfat 06. Okt 2014

reichlich spät, oder?

xMarwyc 05. Okt 2014

Ja und warum muss man den Messenger aus der Hauptapp löschen? War doch okay so wies war.


Folgen Sie uns
       


Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test

Die Geforce RTX 2070 Super und die Geforce RTX 2060 Super sind Nvidias neue Grafikkarten für 530 Euro sowie 420 Euro. Beide haben 8 GByte Videospeicher und unterstützen Raytracing in Spielen.

Geforce RTX 2070 Super und Geforce RTX 2060 Super - Test Video aufrufen
Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

Zephyrus G GA502 im Test: Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt
Zephyrus G GA502 im Test
Das Gaming-Notebook, das auch zum Arbeiten taugt

Mit AMDs Ryzen 7 und Nvidia-GPU ist das Zephyrus G GA502 ein klares Gaming-Gerät. Überraschenderweise eignet es sich aber auch als mobiles Office-Notebook. Das liegt an der beeindruckenden Akkulaufzeit.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Vivobook (X403) Asus packt 72-Wh-Akku in günstigen 14-Zöller
  2. ROG Swift PG35VQ Asus' 35-Zoll-Display nutzt 200 Hz, HDR und G-Sync
  3. ROG Gaming Phone II Asus plant neue Version seines Gaming-Smartphones

    •  /