Forschung im Newsfeed: Facebook will Experimente an Nutzern einschränken

Facebook reagiert auf die Kritik an einem Forschungsexperiment, das für eine Psychologie-Studie im Newsfeed durchgeführt wurde. Auch in Zukunft wird es solche Experimente geben. Doch diese werden stärker reguliert. Ob es ein Einverständnis der Nutzer braucht, ist aber unklar.

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Forschung an Nutzern wird stärker reguliert.
Forschung an Nutzern wird stärker reguliert. (Bild: Facebook Research)

Nach einem stark kritisierten Experiment an rund 700.000 Facebook-Nutzern reagiert Facebook nun. In einem Nachrichtenbeitrag nennt Facebooks Technikchef Mike Schroepfer Details zu der Art und Weise, wie in Zukunft Daten der Nutzer verwendet werden. Forschung ist mit Hilfe von Facebook-Nutzern weiterhin möglich, doch sie wird stärker reglementiert. Facebook gibt an, mit den Daten verantwortlicher umzugehen.

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Schroepfer bereut die Verwendung der Daten im Rahmen einer Psychologie-Studie. Damals wurden die Newseinträge manipuliert, um Reaktionen auszuwerten. Die Nutzer gaben allerdings nicht ihr Einverständnis für die Teilnahme. In Zukunft will Facebook hausintern besser prüfen, was möglich ist und was nicht, und auch die involvierten Entwickler besser trainieren. Zudem gibt es neue Richtlinien für Forscher, die Facebook aber nicht nennt. Schließlich werden Forschungsergebnisse zentral publiziert.

Zu einer Kritik äußert sich Facebooks Technikchef jedoch nicht, nämlich die Verhaltensforschung ohne Einverständnis der Nutzer. Richtlinien, ab wann die Zustimmung der Nutzer erforderlich wird, gibt es anscheinend nicht. Neu ist das allerdings nicht. Facebook ist bekannt dafür, technische Veränderungen auch ohne Einverständnis durchzuführen, wenn sie im Sinne des Unternehmens oder der Nutzer sind. Basis solcher Veränderungen sind auch immer wieder kleine Tests und Forschungen. Diese will Facebook auch weiter betreiben und ausweiten.

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