Abo
  • Services:

Forschung: Daten mit Hitze schneller speichern

Künftige Festplatten könnten viel schneller arbeiten und weniger Energie verbrauchen. Zu diesem Schluss kommen europäische Wissenschaftler, die ein Verfahren zur Datenspeicherung ohne direkte Erzeugung von Magnetfeldern entwickelt haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Bit für vier Impulse
Ein Bit für vier Impulse (Bild: Johan Mentink und Alexey Kimel, Radboud University Nijmegen; Richard Evans, University of York)

Festplatten arbeiten schon seit Jahrzehnten nach demselben Prinzip: Magnetische Ladungen werden erzeugt und gespeichert. Als Hilfe können dabei Phasenwechseleffekte eingesetzt werden, um auf optischen Medien - welche die Information länger speichern - magnetisch auslesbar Daten unterzubringen.

Stellenmarkt
  1. SIGMA-Elektro GmbH, Neustadt an der Weinstraße
  2. M-net Telekommunikations GmbH, München

Dazu wird, beispielsweise durch einen Laser, das Medium erhitzt. Forscher der britischen Universität von York wollen aber nun zusammen mit einem internationalen Team nur durch Hitze Daten gespeichert haben. Da von außen kein Magnetfeld erzeugt werden muss, soll das Schreiben einige hundert Mal schneller sein als mit heutigen Festplatten. Die Wissenschaftler sprechen von einer Schreibgeschwindigkeit von 200 Gigabit pro Sekunde.

  • Neues Medium: Aufrecht stehende Bits mit Magnetfeldumkehr (Bild: Richard Evans, University of York)
  • Der Laser dreht die Polarität des Magnetfelds um (Bild: Richard Evans, University of York)
Der Laser dreht die Polarität des Magnetfelds um (Bild: Richard Evans, University of York)

Mittels Laserimpulsen von einigen Picosekunden (einer billionstel Sekunde) erzeugten die Wissenschaftler einen Wechsel der Richtung eines Magnetfelds auf einem Trägermaterial - die Information war gespeichert. Ob sich die Daten auf die gleiche schnelle Weise wieder auslesen lassen, hat das Team in seiner Mitteilung aber noch nicht verraten.

Die Forscher haben ihre Ergebnisse bei Nature Communications veröffentlicht.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

Eheran 09. Feb 2012

das ganze hat mit CD/DVD-RW so viel zu tun wie NiMH akkus mit Li-Ion akkus. Der Artikel...

VRzzz 09. Feb 2012

GUI und Maus? ;)

Eheran 09. Feb 2012

Mit Hitze hat das ganze übrigens nichts zu tun. Siehe hier http://thefutureofthings.com...

NukeOperator 09. Feb 2012

Uni York hatte zwar auch die Finger drin, die Forschung fand jedoch an der...

__destruct() 08. Feb 2012

Magnetismus != elektromagnetische Strahlung (um Himmelswillen!; OMG!!; nein, nicht...


Folgen Sie uns
       


iPad 2018 - Test

Das neue iPad hat vertraute Funktionen, die es teilweise zu diesem Preis aber noch nicht gegeben hat. Wir haben uns Apples neues Tablet im Test angeschaut.

iPad 2018 - Test Video aufrufen
Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  2. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich
  3. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

    •  /