Forschung: Atombetriebene Missionen für dunkle Mondkrater
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Für eine dauerhafte Mondpräsenz müssen die Missionskosten sinken. Die Lösung ist die Rohstoffgewinnung vor Ort (In-situ-Ressourcennutzung, ISRU). Ein Forschungsteam aus dem kommerziellen Raumfahrtsektor(öffnet im neuen Fenster) sieht hierfür atombetriebene Roboterfahrzeuge für die Erkundung des Mondes als beste Option.
Besonders das Aitken-Becken am Mond-Südpol gilt für den Bau von Lebensräumen als vielversprechend. Dort gibt es Regionen, die noch nie Sonnenlicht gesehen haben und deren Oberflächentemperaturen unter -240 °C liegen. Solarbetriebene Rover zur Rohstoffsuche und -gewinnung fallen damit allerdings hier aus.
Bedarf an Ressourcengewinnung steigt
Durch den geplanten Aufbau einer US-amerikanischen Mondbasis im Zuge des Artemis-Programms und die chinesischen Bestrebungen zur Errichtung der Internationalen Mondforschungsstation ILRS steigt auch der Bedarf an Ressourcengewinnung auf dem Mond.
Die US-Raumfahrtbehörde möchte zudem ihr kommerzielles lunares Nutzlastprogramm CLPS (Commercial Lunar Payload Services) ausbauen. Kommerzielle Missionen sollen künftig Rohstoffe suchen, Daten validieren und so das Risiko für bemannte Landungen in Prioritätsregionen senken.
Frühere Missionskonzepte sahen vor, die im Dauerschatten liegenden Regionen schrittweise von außen nach innen zu erforschen. Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, mit atombetriebenen Raumfahrzeugen direkt in den Mondkratern zu landen. Das Forschungsduo hat dafür zwei Missionskonzepte vorgestellt.
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