Abo
  • Services:

Formel E: Roboter fahren Rennen

Die Formel E will eine elektrische Roboterrennserie etablieren. Die unbemannten Renner sollen im Rahmenprogramm der Elektrorenner an den Start gehen. Teilnehmen sollen Unternehmen, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen - aber nicht nur.

Artikel veröffentlicht am ,
Formel-E-Renner (im Mai 2015 in Berlin): Ein unabhängiges Community-Team soll an den Start gehen.
Formel-E-Renner (im Mai 2015 in Berlin): Ein unabhängiges Community-Team soll an den Start gehen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektrisch und ohne Fahrer: Die Formel E plant eine Rennserie für autonome fahrende Elektrorenner. Die Serie Roborace soll in der Saison 2016/17 auf die Strecke. Sie ist geplant als Rahmenprogramm für die Formel E.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Zentrale Dienste KG, Flein
  2. AUNOVIS GmbH, Karlsruhe

Zehn Teams sollen in der Serie antreten, jedes mit zwei Autos. Die Autos sind, wie in der ersten Saison der Formel E, identisch. Jedes Teams entwickelte seine eigenen Algorithmen, um sie zu steuern. Die Roboterrennen sollen jeweils vor dem Formel-E-Rennen stattfinden und eine Stunde dauern.

Google soll mitfahren

Bisher gebe es aber noch keine Anmeldungen, sagte Alejandro Agag, Gründer der Elektrorennserie Formel E und Chef des Vermarkters Formula E Holdings (FEH) der britischen Ausgabe des Technikmagazins Wired. Er wünsche sich, dass alle Unternehmen, die sich mit autonomem Fahren beschäftigen, an der Rennserie teilnehmen, darunter etwa Google oder die deutschen Zulieferer Continental und Bosch.

Ein Team soll indes kein Hersteller sein: Es gebe eine Menge talentierter Entwickler, die viel zu dieser Initiative beitragen könnten. Für die soll es ein unabhängiges Community-Team geben, das "offen für begeisterte Software- und Technologie-Experten auf der ganzen Welt" ist, schreiben die Organisatoren in der Ankündigung der Roborennserie.

Die Autos werden anders aussehen

Derzeit seien die Autos allerdings noch in einem frühen Entwicklungsstadium, sagte Denis Sverdlov Wired. Sverdlov ist Initiator von Roborace und Gründer des Unternehmens Kinetik, das die Autos bauen wird. Diese sollen bis zu 300 km/h schnell sein und sähen ganz anders aus als herkömmliche, bemannte Boliden.

Die Elektro-Rennserie Formel E ist gerade in ihre zweite Saison gestartet. Die beiden ersten Läufe fanden am 24. Oktober in der chinesischen Hauptstadt Peking und am 7. November in Putrajaya in Malaysia statt. Das nächste Rennen ist am 19. Dezember in Punta del Este in Uruguay.

Ob auch hierzulande wieder gefahren wird, ist derzeit noch unklar. Einen E-Prix auf dem alten Tempelhofer Flugplatz in Berlin wie in diesem Jahr wird es nicht geben. Das Gelände steht im kommenden Jahr für Großveranstaltungen nicht zur Verfügung.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

TheUnichi 30. Nov 2015

Der Fahrer kann sich ja nicht wirklich zwischen Links und Rechts entscheiden, es gibt...

wp (Golem.de) 30. Nov 2015

Stimmt. Ich habe etwas nachgerundet. Danke für den Hinweis. wp (Golem.de)


Folgen Sie uns
       


Oneplus 6T - Test

Das Oneplus 6T ist der Nachfolger des Oneplus 6 - und als T-Modell ein Hardware Refresh. Neu sind unter anderem ein größeres Display mit kleinerer Notch sowie der Fingerabdrucksensor unter dem Displayglas. Im Test hat das neue Modell einen guten Eindruck hinterlassen.

Oneplus 6T - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /