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Ein actionreiches Rennen

Für die Zukunft hat Vermarkter Formula E Holdings (FEH) eine autonome Rennserie angekündigt. "Das wird, glaube ich, sehr cool", sagte FEH-Chef Alejandro Agag Golem.de. Er sei sich aber nicht sicher, ob diese bereits in der Saison 2016/17 einsatzbereit sei.

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Die Veranstaltung ist laut Agag "ein großer Erfolg. Hier mitten im Zentrum von Berlin, das ist eine tolle Leistung. Die zweite Saison ist fast zu Ende, und in der Meisterschaft ist es sehr, sehr eng. Das mögen wir." Für die kommende Saison, die im September beginnt, kündigte er "mehr Rennen, mehr Hersteller" an - Jaguar wird dabei sein, BMW und Nissan denken noch darüber nach - "und mehr Spannung".

Start war um 16 Uhr

Das Rennen startete - wie in der Formel E üblich - um 16 Uhr. Knapp zwei Kilometer war die Strecke lang. Sie war mit Vollgaspassagen auf den Geraden, einer Schikane und drei Haarnadelkurven abwechslungsreich und anspruchsvoll - weshalb die Fahrer die Strecke mochten. Gut eine Stunde lang lieferten sie sich Rennaction mit Spannung und diversen Überholmanövern.

So übernahm der von Platz zwei gestartete Sébastien Buemi bereits in der ersten Kurve die Führung von Polesetter Jean-Éric Vergne. Der holte sich die Führung zwar in der nächsten Runde zurück, wurde dann aber wieder von Buemi überholt. Nick Heidfeld, wegen eines falschen Reifendrucks in der Qualifikation auf den Startplatz 16 strafversetzt, konnte sich auf Platz 7 vorarbeiten. Kurz vor Ende des Rennens musste nach einem Unfall von Loïc Duval sogar das Safety Car auf die Strecke.

Buemi siegt in Berlin

Am Ende meisterte der Schweizer Buemi vom Team Edams-Renault das Hubschrauberfliegen im Berliner Wohnzimmer am besten und stand ganz oben auf dem Siegerpodest. Daniel Abt vom Abt-Team wurde Zweiter vor seinem Teamkollegen Lucas di Grassi. Um dessen Chancen in der Meisterschaft zu verbessern, wollte das Team ihn an Abt vorbeilotsen. Doch die Safety-Car-Phase kurz vor Rennende verhinderte den Platztausch.

  • Der E-Prix 2016 fand im Zentrum von Berlin statt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dort, wo sich sonst der Verkehr wälzt, rasten die Elektroboliden mit über 200 km/h. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Logenplätze hatten die Anwohner. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Um den Überblick über das Geschehen zu behalten, gab es Videoscreens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Zuschauer kamen nahe an die Strecke und konnten sogar einen Blick in die Boxen werfen ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und den Mechanikern bei der Arbeit zuschauen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Arbeit an den Elektrorennern erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Besonderheit ist, dass die Fahrer - hier Nicolas Prost - zur Mitte des Rennens das Auto wechseln. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • 16 Uhr: Gleich geht es los. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Rennen war spannend, es gab viele Überholmanöver.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf den Geraden fahren die Autos bis zu 240 km/h schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In den Städten zu fahren, ist ein Erfolgsrezept der Formel E. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Ende triumphierte der Schweizer Sébastien Buemi im Renault E-Dams. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Lucas di Grassi im Abt behält zwar die Führung in der Meisterschaft, wurde in Berlin aber nur Dritter ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hinter seinem Teamkollegen Daniel Abt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Meisterschaft wird Anfang Juli in London entschieden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Podium: Daniel Abt, Sébastien Buemi und Lucas di Grassi (von links). Den Pokal überreicht Innensenator Frank Henkel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Auf den Geraden fahren die Autos bis zu 240 km/h schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Vor dem Rennwochenende in London Anfang Juli ist die Fahrerwertung jetzt wieder offen: Di Grassi führt mit nur einem Punkt vor Sébastien Buemi. Da das Rennen in Moskau gestrichen wurde, wird die Meisterschaft also bei den beiden Rennen am 2. und 3. Juli im Battersea Park am Themse-Ufer entschieden.

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 Formel E: Monaco-Feeling beim E-Prix in Berlin-Mitte
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Anonymer Nutzer 24. Mai 2016

Joar dann ist endlich der Pöbel von der Straße wenn man mit seinem dicken Benz durch...

wizzla 23. Mai 2016

die U-Bahn fährt Aufgrund von Gleisbauarbeiten nicht bis zum Alex durch. Denn momentan...

pythoneer 23. Mai 2016

Das glaub ich, zumal der Ort ja auch super von überall aus zu erreichen ist. Wie waren...

nachgefragt 23. Mai 2016

letztes jahr? https://www.golem.de/news/formel-e-2014-wird-autorennen-elektrisch-1208...


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