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Austausch zwischen Rennsport und Serie

Mercedes ging deshalb als Favorit in das erste Rennen. Zurecht: Nico Rosberg gewann überlegen den Großen Preis von Australien - laut Team 992 Tage nach Veröffentlichung des Reglements. Die Plätze zwei und drei belegten Kevin Magnussen und Jenson Button. Ihre McLaren fahren ebenfalls mit Mercedes-Antriebsstrang. Ganz rund lief es aber bei Mercedes nicht: Rosbergs Teamkollege Lewis Hamilton fiel nach wenigen Runden mit einem technischen Defekt aus.

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Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo fuhr zwar zunächst auf den zweiten Platz, wurde anschließend aber disqualifiziert, weil er nach Ansicht der Rennkommissare das Treibstofflimit nicht eingehalten hatte. Die Durchflussmenge ist auf 100 Kilogramm pro Stunde begrenzt und wird durch einen Sensor kontrolliert. In den Motor des Red Bull soll jedoch mehr Benzin als erlaubt geflossen sein. Das Team macht den Sensor dafür verantwortlich und hat gegen die Entscheidung der Rennleitung Widerspruch eingelegt.

Unterstützung aus Stuttgart

Die Ingenieure in Brackley und Brixworth, wo das Mercedes-Team und die -Motorenabteilung beheimatet sind, bekamen bei der Entwicklung des "des komplexesten Antriebsstrangs, der je im Motorsport gefahren ist", wie ein Mercedes-Vertreter Golem.de erklärt, Unterstützung aus Stuttgart aus dem Serienfahrzeugbau. Die Mercedes-Techniker aus Schwaben steuerten Kenntnisse unter anderem beim Elektroantrieb und beim Turbolader bei.

  • Der Formel-1-Boliden von Mercedes mit dem neuen Antriebsstrang: Nico Rosberg unterwegs zum Auftaktsieg in Australien am 16. März 2014 (Foto: Mark Thompson/Getty Images)
  • Der neuen Hybridantrieb von Mercedes... (Bild: Mercedes)
  • .. hat zwei Zylinder weniger als im Vorjahr. (Bild: Mercedes)
  • Für mehr Leistung hat der Motor einen Turbo... (Bild: Mercedes)
  • ... und zwei Elektromotoren, hier die MGU-K. (Bild: Mercedes)
  • MGU-K und MGU-H speisen Energie in einen Akku oder sich gegenseitig.  (Bild: Mercedes)
  • Die MGUs sind gleichzeitig Generator und Motor. (Bild: Mercedes)
  • Der Akku hat mehr Speicherkapazität als im Vorjahr. (Bild: Mercedes)
  • Die neuen Spezifikationen im Überblick. (Bild: Mercedes)
MGU-K und MGU-H speisen Energie in einen Akku oder sich gegenseitig. (Bild: Mercedes)

Umgekehrt soll - das ist erklärtes Ziel bei Mercedes - die Serie von der Formel 1 profitieren. In einem geringen Maß ist das auch schon passiert: Beim Bau des Elektrosupersportwagens SLS AMG Electric Drive konnte auf Erfahrungen aus der Entwicklung des KERS zurückgegriffen werden. Von dem neuen Antriebsstrang könnten der elektrifizierte Turbo, die Leistungselektronik oder die Akkus interessant sein.

Autos effizienter machen

Ziel der FIA ist es, die Effizienz der Autos zu steigern und so den Treibstoffverbrauch zu senken. Mit anderen Worten: FIA-Präsident Jean Todt will erreichen, dass Autos umweltfreundlicher werden - und die Formel 1 soll als Königsklasse des Motorsports vorangehen. Darauf ist das neue Regelwerk, das bis zum Jahr 2020 gilt, ausgerichtet - und es verlangt weitere Beschränkungen: In den kommenden Jahren soll der Treibstoff weiter reduziert werden. Wann genau, ist aber noch unklar.

Von der Effizienzsteigerung könnte auch die Serienproduktion profitieren. Damit könnte der Motorsport respektive die Formel 1 wieder zum Labor werden, in dem Technik entwickelt wird, die später in die Serie einfließt.

 Zwei Motor-Generator-Einheiten
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Anonymer Nutzer 10. Jun 2017

Genau mein Gedanke. Würden wir unser Leben auf das reduzieren was wir wirklich brauchen...

Anonymer Nutzer 10. Jun 2017

Na Gott sei dank ist mein Gehör so unsensibel das ich mit dem Sound meiner JBL Charge 3...

NixName 03. Apr 2014

Nur sagt leider niemand, wo! Formel 1 und Green Peace. Eines Tages schmeißen sie sich...

NixName 03. Apr 2014

Nur die Weicheier und Jammerlappen. Die echten Fans sitzen da in natura, so dass jedes...


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