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ForHLR II: In Karlsruhe steht ein neuer Petaflops-Supercomputer

Das Karlsruher Institut für Technologie hat den ForHLR II eingeweiht: Der neue Supercomputer mit asymmetrischem Rechenknoten-Aufbau liefert eine Spitzengeschwindigkeit von über einem Petaflops.

Artikel veröffentlicht am ,
ForHLR II
ForHLR II (Bild: Andreas Drollinger/KIT)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat den ForHLR II eingeweiht, den Forschungshochleistungsrechner Phase II. Der neue Supercomputer erreicht eine Leistung von einem Petaflops. Die soll in den Bereichen Energie, Umwelt sowie Nano- und Materialwissenschaften die Forschung vorantreiben. Weitere Szenarien sind Fragen zur globalen Erwärmung wie die nach der Ausbreitung von Luftschadstoffen und nach regionalen Klimaschwankungen.

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Der ForHLR II basiert auf asymmetrischen Rechenknoten mit unterschiedlichen Intel-Prozessoren. Beschleuniger- oder HPC-Grafikkarten wie Tesla-Modelle oder Xeon Phi werden nicht verwendet, sehr wohl aber Consumer-Karten. Der Supercomputer setzt sich aus Login-, Service- und den eigentlichen Rendering-Nodes zusammen. Das 6,9 Millionen teure Projekt wurde vom deutschen HPC-Spezialisten Transtec gebaut, die verwendeten Rechenschränke (Racks) hingegen stammen vom chinesischen Hersteller Lenovo.

Die Rendering-Nodes beschreibt das Karlsruher Institut für Technologie als dünne und fette Rechenknoten. Von Ersteren sind 1.152 und von Letzteren 21 verbaut. Jeder dünne Rechenknoten (Blade) besteht aus zwei Xeon E5-2660 v3, also Haswell EP mit jeweils acht Kernen und 2,6 GHz Basistakt. Hinzu kommen 64 GByte RAM und eine 480 GByte fassende SSD. Ein fetter Knoten setzt sich aus vier Xeon E7-4830 v3 (Haswell EX) mit jeweils zwölf Kernen bei 2,1 GHz zusammen. Hinzu kommen pro Node noch vier Consumer-Grafikkarten vom Typ Geforce GTX 980 Ti, 1 TByte RAM und vier SSDs mit 960 GByte.

Aufaddiert liefern die dünnen und die fetten Rechenknoten 939 Teraflops bei CPU-Basistakt, mit Turbo über ein Petaflops. Diese Werte sind allerdings eher theoretischer Natur, praktisch variiert die Leistung abhängig von den eingesetzten Workloads. Einige etwa könnten weniger stark parallelisiert, eher bandbreitenlimitiert sein oder nur auf den CPU-Kernen laufen.



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Anonymer Nutzer 05. Mär 2016

Nur mal um Beispiele fuer andere Setups zu nennen: Iceberg in Sheffield, Scientific...

backdoor.trojan 05. Mär 2016

Was hat das jetzt mit der Frage zu tun? Minecraft läuft mit. Java, Java läuft theoretisch...

Theoretiker 04. Mär 2016

JUQUEEN basiert nicht auf Intel, IBM hat dort IBM PowerPC A2 verbaut. Das ist ein 18 Kern...


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