Forerunner 70 und 170: Garmin bringt Einsteiger-Sportuhren mit starken Laufzeiten
Garmin erweitert seine Laufuhren-Serie um die neuen Forerunner 70, Forerunner 170 und Forerunner 170 Music. Die Modelle richten sich vor allem an Einsteiger und Freizeitläufer, die strukturierter trainieren oder überhaupt erst regelmäßig mit dem Laufen beginnen möchten.
Im Fokus stehen Trainingspläne, Gesundheitsfunktionen und AMOLED-Displays – allerdings mit deutlich unterschiedlichen Laufzeiten. Was es nicht gibt, sind unter anderem Offlinekarten und eine integrierte Taschenlampe.
Die Forerunner 70 soll laut Garmin vor allem den unkomplizierten Einstieg erleichtern. Die Uhr zeichnet Geschwindigkeit, Distanz und Herzfrequenz auf und zeigt zusätzlich Trainings- sowie Erholungsdaten an.
Die Nutzer sehen, wann sie wieder bereit für die nächste Einheit sind oder ob das Training effektiv war. Dazu kommen die personalisierten Trainingspläne des Garmin Coaches, die ausdrücklich auch Lauf-Geh-Programme und wenige Einheiten pro Woche unterstützen.
Die Forerunner 170 richtet sich eher an Nutzer mit ersten sportlichen Zielen. Garmin ergänzt hier erweiterte Running Dynamics, die zusammen mit einem optionalen HRM-Brustgurt detailliertere Laufdaten liefern. Die Music-Version kann zusätzlich Musik direkt auf der Uhr speichern und wiedergeben.
Fast so lange Akkulaufzeiten wie das Spitzenmodell
Beide Modellreihen setzen auf AMOLED-Touchdisplays. Laut Garmin hält die Forerunner 70 im Smartwatch-Modus bis zu 13 Tage durch, die Forerunner 170 dagegen bis zu zehn Tage. Im GPS-Betrieb liegen beide Modelle näher beieinander: Die Forerunner 70 soll bis zu 23 Stunden mit GPS erreichen, die Forerunner 170 bis zu 20 Stunden.
Zum Vergleich: Die deutlich teurere Forerunner 970 kommt laut Garmin auf bis zu 15 Tage im Smartwatch-Modus und bis zu 26 Stunden mit GPS.
Dass die günstigere Forerunner 70 trotz des niedrigeren Preises länger durchhält als die 170, dürfte mehrere Gründe haben. Garmin nennt zwar keine technischen Details zur Akku- oder Displaygröße, wahrscheinlich verzichtet das Basismodell aber auf einige stromhungrigere Zusatzfunktionen.
Die Forerunner 170 bietet neben den erweiterten Trainingsmetriken auch Garmin Pay sowie bei der Music-Version lokale Musikwiedergabe – Letzteres gilt traditionell als deutlicher Akkufresser bei Sportuhren.
Alle Sportuhren haben ein Gehäuse mit 42,6 x 42,6 x 11,9 Millimeter Größe und sind wasserdicht bis 5 ATM. Die Displays sind mit einem Durchmesser von 1,2 Zoll und einer Auflösung von 390 x 390 Pixeln identisch.
Die Forerunner 70 kostet 250 Euro, die Forerunner 170 kostet 300 Euro und die Musik-Version 350 Euro. Alle können in mehreren Farbversionen ab dem 15. Mai 2026 bei Garmin bestellt werden.
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