Forderung der Städte: Verleihfirmen sollen schrottreife E-Scooter entsorgen

Immer öfter werden defekte E-Tretroller in Parks oder in Flüssen zurückgelassen - die Verleiher kümmern sich nicht darum.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die Bergung von E-Scootern aus Flüssen ist teuer.
Die Bergung von E-Scootern aus Flüssen ist teuer. (Bild: Gerard Julien/AFP via Getty Images)

Die Städte fordern, dass sich Verleihfirmen stärker um zurückgelassene, oft schrottreife Elektro-Tretroller in Parks oder Gewässern kümmern. "Wer mit Rollern Geld verdient, ist auch für die Folgen verantwortlich", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, der Deutschen Presse-Agentur.

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Nach Angaben der Allgemeinen Zeitung fehlt so mancher Stadt die rechtliche Handhabe, gegen Verleihfirmen vorzugehen, wenn sie sich nicht um die Entsorgung defekter E-Tretroller in Parks und Flüssen kümmern.

Nach einem Bericht des WDR liegen derzeit in Köln über 500 E-Scooter auf dem Grund des Rheins. Ein Streit um die Kosten der Entsorgung ist entbrannt.

Bergungskosten für E-Tretroller sind hoch

"Wenn Nutzerinnen und Nutzer E-Tretroller in Flüsse werfen oder in den Büschen verstecken, müssen die Unternehmen für die Bergung und Entsorgung geradestehen", ergänzte Dedy. Dies sei aufwendig und teuer, die Kosten dafür dürften nicht an den Städten hängen bleiben.

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"Schon wahllos abgestellte oder umgestürzte E-Roller irgendwo auf Bürgersteigen oder öffentlichen Plätzen sorgen für Ärger", sagte Dedy. Er verwies darauf, dass die meisten Anbieter mit dem Deutschen Städtetag bereits 2019 Eckpunkte für einen störungsfreien Betrieb vereinbart hätten.

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Städte haben mit Verleihern Regeln vereinbart

Die Städte hätten mit den Verleihern auch klar geregelt, in welchen Bereichen E-Tretroller fahren und geparkt werden können und wo nicht. E-Tretroller dürfen seit zwei Jahren in Deutschland unterwegs sein. Dafür legt eine seit 15. Juni 2019 geltende Verordnung technische Voraussetzungen und Verhaltensregeln fest. Die Gefährte dürfen eine Geschwindigkeit bis zu 20 Kilometer pro Stunde erreichen.

Gefahren werden muss auf Radwegen. Sind sie nicht vorhanden, müssen die Gefährte auf der Fahrbahn unterwegs sein. Auf Bürgersteigen darf mit E-Scootern nicht gefahren werden. In mehreren deutschen Städten bieten Verleihfirmen E-Tretroller an.

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lestard 21. Jun 2021

Woher soll denn der Halter wissen, wer der Verursacher ist?

jacki 19. Jun 2021

Klar ist es Sachbeschädigung und klar haftet der Werfer, das steht null zur Diskussion...

jacki 19. Jun 2021

Na Roller lassen sich aber nicht wirksam bremsen oder zuschließen, deshalb der Punkt...

the_doctor 18. Jun 2021

Naja, das eine ist halt ein Geschäftsmodell, dass man sich sicher vorher genau überlegt...



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