Ford-Patent: Autonome Autos sollen abnehmbare Lenkräder bekommen

Was macht der Fahrer im autonomen Auto der Zukunft, wenn er doch einmal selbst fahren will? Er steckt Lenkrad und Pedale an und übernimmt das Steuer. So stellt sich zumindest Ford die Zukunft des Autos vor und hat das System patentiert. Sogar für den Airbag wurde eine Lösung gefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Auto der Zukunft braucht nicht immer ein Lenkrad.
Das Auto der Zukunft braucht nicht immer ein Lenkrad. (Bild: US-Patent- und Markenamt)

Das autonom fahrende Auto wird kommen, doch nicht jeder sieht das als Bereicherung an. Schließlich macht Autofahren durchaus Spaß. Ford will beide Welten miteinander vereinen und hat abnehmbare Lenkräder und Pedale entwickelt. Wenn das Fahrzeug selbst steuert, können sie abgenommen werden, um dem Passagier auf dem Fahrersitz mehr Platz zu gewähren.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Mobile Developer (m/w/d) Android und iOS
    AUSY Technologies Germany AG, verschiedene Standorte
  2. SAP Inhouse Consultant mit Schwerpunkt Logistics (MM) (w/d/m)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Ford reichte den Patentantrag in den USA im Februar 2016 ein. Im August 2017 wurde das Patent verliehen. In der Patentschrift wird sogar ausdrücklich erwähnt, dass es sich noch nicht um die perfekte Lösung handelt.

Wohin mit dem Airbag beim autonomen Auto?

Die Konstrukteure müssen sich überlegen, wie sie den Airbag integrieren, der im Lenkrad eingebaut ist. In Fords Patent wird vorgeschlagen, künftig zwei Airbags einzubauen - einen im Lenkrad und einem im Armaturenbrett dahinter. So wäre die Person auf dem Fahrersitz auch bei abgenommenem Lenkrad nicht schutzlos.

Ein abnehmbares Lenkrad würde auch sonst große aufwendige Neukonstruktionen erfordern, doch Neuland ist das nicht. Schließlich werden auch in der Formel 1 abnehmbare Lenkräder verwendet. Natürlich bedeutet ein erteiltes Patent nicht, dass Ford die Idee dahinter in die Tat umsetzt. Viele Patentanmeldungen werden nur durchgeführt, um der Konkurrenz bestimmte Lösungswege zu verbauen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. FTTH: Liberty Network startet noch mal in Deutschland
    FTTH
    Liberty Network startet noch mal in Deutschland

    Das erste FTTH-Projekt ist gescheitert. Jetzt wandert Liberty von Brandenburg nach Bayern an den Starnberger See.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Let's Encrypt: Was Admins heute tun müssen
    Let's Encrypt
    Was Admins heute tun müssen

    Heute um 17 Uhr werden bei Let's Encrypt Zertifikate zurückgezogen. Wir beschreiben, wie Admins prüfen können, ob sie betroffen sind.
    Eine Anleitung von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB 1.499€ • iPhone 13 Pro 512GB 1.349€ • DXRacer Gaming-Stuhl 159€ • LG OLED 55 Zoll 1.149€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen • One Plus Nord 2 335€ • Intel i7 3,6Ghz 399€ • Alternate: u.a. Sennheiser Gaming-Headset 169,90€ [Werbung]
    •  /