Ford E-Transit: Elektrischer Transporter mit eigener Gerätesteckdose

Ford will seinen Transporter E-Transit nicht zu teuer und zu schwer machen. Statt einer großen Batterie setzt der Hersteller auf andere Funktionen.

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Der neue E-Transit von Ford soll 200 Kilometer weit kommen.
Der neue E-Transit von Ford soll 200 Kilometer weit kommen. (Bild: Ford)

Der US-Autohersteller Ford will seinen vollelektrischen E-Transit ab 45.000 US-Dollar auf den nordamerikanischen Markt bringen. Der Transporter verfüge über eine nutzbare Batteriekapazität von 67 Kilowattstunden (kWh), die eine Reichweite von gut 200 Kilometern nach dem EPA-Testzyklus ermögliche, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Dearborn mit. Der Motor liefere eine Leistung von 198 kW (266 PS) bei einem Drehmoment von 430 Newtonmetern.

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Die Reichweite des E-Transit reicht nach Einschätzung von Ford aus, um die Bedürfnisse kommerzieller Lieferdienste zu erfüllen. Die Nutzer würden nur das kaufen, was sie benötigten, so dass der Preis den Umstieg auf die Elektromobilität erleichtere. Nach Angaben von The Verge ist der E-Transit 28 Prozent teurer als die vergleichbare Verbrennervariante, die 35.000 Dollar koste. Per Gleichstrom lädt die Batterie eine Reichweite von bis zu 50 Kilometer in zehn Minuten, per Wechselstrom sind bis zu 25 Kilometer pro Stunde möglich.

Der E-Transit ist laut Ford mit einem LTE-Modul voll vernetzt, was Flottenbetreibern das einfache Management ihrer Fahrzeuge ermöglichen soll. Gegen Aufpreis gibt es eine Wechselstromsteckdose mit einer Leistung von 2,4 kW, an denen Handwerker elektrische Geräte wie einen Bandschleifer oder eine Handkreissäge betreiben können. Ford bietet den E-Transit in acht Varianten an, darunter drei Dachhöhen und drei Längen sowie als Chassis Cab, das heißt nur mit Fahrgestell und Kabine.

Mit Reichweite und Preis liegt Ford beim E-Transit im Rahmen der Konkurrenz. So hat VW die Preise für den eTGE und E-Crafter im vergangenen Jahr deutlich gesenkt. Eine große Batterie macht die Transporter im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen nicht nur deutlich teurer, sondern kann die zulässige Nutzlast um mehrere 100 Kilogramm reduzieren. Ein Kleintransporter der Sprinter-Klasse könnte daher doppelt so teuer werden, obwohl er zugleich 30 Prozent weniger Last befördern könnte.

Nachtrag vom 13. November 2020, 10:55 Uhr

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Nach Angaben von Ford soll der E-Transit in Europa im Frühjahr 2022 auf den Markt kommen. Die Reichweite nach WLTP wird dabei mit 350 Kilometern angegeben. Die angestrebte Nutzlast betrage bei Kastenwagen-Modellen bis zu 1.616 Kilogramm und bei Fahrgestellen bis zu 1.967 Kilogramm. Das maximal zulässige Fahrzeuggewicht liege bei 4,25 Tonnen. Der E-Transit unterstütze in Europa dreiphasiges Laden mit bis 11,3 kW.

Die europäischen Kunden haben demnach die Auswahl aus 25 Konfigurationsmöglichkeiten, basierend auf drei Radständen und zwei Dachhöhen. Je nach Bedarf sei eine Lieferung als Kastenwagen, als Kastenwagen mit Doppelkabine für bis zu sechs Personen oder als Fahrgestell für eigene Aufbauten möglich.

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berritorre 13. Nov 2020

Mit wievielen Unternehmern von Kurierdiensten, etc. hast du denn gesprochen? Du kannst...

Playfield 13. Nov 2020

Kilometeräquivalente Ladestromstunden :)

berritorre 13. Nov 2020

45.000 Euro. Der "normale" Transit fängt bei 35.000 Euro an. Die Nachfrage wird schon da...

wolfman22 12. Nov 2020

Im ersten Absatz steht will auf den nordamerikanischen Markt bringen... und...

nuclear 12. Nov 2020

Das halte ich für Quatsch. Selbst effiziente Fahrzeuge brauche 15kWh/100km. 200.000km...



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