Abo
  • IT-Karriere:

Forciertes Update: Auch weniger Akkuleistung für Galaxy Note 7 in Deutschland

Auch in Deutschland limitiert Samsung die Akkuleistung des Galaxy Note 7 auf maximal 60 Prozent - mit Hilfe eines Zwangsupdates. Damit dürfte auch hierzulande der Anreiz steigen, das Smartphone mit Brandgefahr umzutauschen. In den USA haben dies bereits 25 Prozent der Besitzer getan.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung verteilt ein Update in Deutschland, das den Akku auf eine Kapazität voin 60 Prozent drosselt.
Samsung verteilt ein Update in Deutschland, das den Akku auf eine Kapazität voin 60 Prozent drosselt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Besitzer von Samsungs Galaxy Note 7 in Deutschland haben eine Nachricht von Samsung auf ihr Smartphone bekommen, die ein forciertes Update ankündigt. Dies berichten verschiedene Nutzer im Forum von Android-Hilfe.de. Das Update soll die Kapazität der Akkus von Modellen, die noch den möglicherweise brandgefährdeten Akku haben, auf 60 Prozent beschränken.

Update zuvor schon in Südkorea verteilt

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig, Berlin
  2. CodeCamp:N GmbH, Nürnberg

Samsung hat dieses Update bereits in Südkorea verteilt. Hintergrund dürfte zum einen eine Verringerung der Überhitzungs- und Brandgefahr sein, zum anderen ist es wohl aber auch ein Druckmittel, um die Nutzer zum Umtausch des Smartphones zu bewegen.

Wie verschiedene Nutzer berichten, installiert sich das Update auch dann, wenn automatische Systemaktualisierungen ausgeschaltet sind. Lediglich die Deaktivierung des WLANs soll das Update verhindern, was langfristig aber sicherlich keine Option ist.

Bei umgetauschten Note 7 wird das Akkusymbol grün

Nutzer, die ihr Galaxy Note 7 bereits umgetauscht haben, bekommen das Update auch - dann allerdings natürlich ohne die 60-Prozent-Limitierung. Nach der Aktualisierung soll das Akkusymbol auf der Benachrichtigungszeile grün eingefärbt sein. Dadurch können sich Nutzer sicher sein, dass ihr Modell einen neuen Akku hat und nicht gedrosselt wird.

Laut Samsung haben in den USA 25 Prozent der Note-7-Besitzer ihr möglicherweise gefährliches Smartphone bereits gegen neue umgetauscht, wie The Verge berichtet. Einem Unternehmenssprecher zufolge ist dies als schneller Start in die Umtauschaktion zu werten.

Brandgefahr durch Überhitzung

Nach dem Verkaufsstart des Galaxy Note 7 kam es in einigen Fällen zu Überhitzungen und in der Folge zu Akkubränden. Samsung schätzt das Problem als so ernst ein, dass es den Verkauf stoppte, einen Rückruf aller Geräte gestartet hat und von der Nutzung abrät. In Deutschland hat die Umtauschaktion mittlerweile begonnen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. 299,00€

ffrhh 24. Sep 2016

Ja klar. Und die Vorratsdatenspeicherung ist dafür da, Terroristen zu finden bevor sie...

MüllerWilly 21. Sep 2016

Nein, das würde nicht gehen. Es sind zum einen nicht alle Geräte betroffen. Nur Akkus...

MüllerWilly 21. Sep 2016

Wozu möchtest Du denn eine Kaufrückabwicklung machen? Und auf welcher Grundlage? Es wird...

tk (Golem.de) 21. Sep 2016

LOL Danke für den Hinweis... *facepalm*


Folgen Sie uns
       


Katamaran Energy Observer angesehen

Die Energy Observer ist ein Schiff, das ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird und seinen Treibstoff zum Teil selbst produziert. Wir haben es in Hamburg besucht.

Katamaran Energy Observer angesehen Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

    •  /