Force-Touch:Festes Drücken hilft beim nächsten iPhone zu navigieren
Bislang kennt der Touchscreen des iPhones nur die Zustände berühren oder nicht berühren. Das könnte sich ändern, wenn Apple die Technik Force-Touch der Apple Watch auf den größeren Bildschirm holt. Beim iPhone 6S soll es soweit sein.
Beim Nachfolger des iPhones 6 soll ein druckempfindliches Display verwendet werden.Bild:
Tobias Költzsch/Golem.de
Apple will laut einem Bericht der Website Apple-Insider(öffnet im neuen Fenster) beim Nachfolger des aktuellen iPhones ein Display mit Force-Touch-Funktion einbauen. Diese gibt es derzeit nur bei der Apple Watch, die im April 2015 erscheinen soll.
Mittels Force-Touch(öffnet im neuen Fenster) kommt eine neue Dimension bei Touchscreens dazu. Das Gerät merkt, wenn der Nutzer stärker drückt und kann eine andere Funktion ausführen als bei leichtem Berühren. Das erleichtert die Bedienung nicht nur auf kleinen Bildschirmen. Webdesigner könnten zum Beispiel die bisher fehlende Hover-Funktion nutzen, die es derzeit nur bei Mausbedienung gibt. Interessant dürfte die Funktion auch für Benutzerinterfaces von Apps und bei Spielen sein. Für Entwickler wird es so allerdings immer schwerer, für die vielen unterschiedlichen iOS-Geräte zu programmieren.
Bild 1/18: Eine Tageslichtaufnahme mit dem alten iPhone 5s (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 2/18: Eine Tageslichtaufnahme mit dem iPhone 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 3/18: Eine Nachtaufnahme mit dem iPhone 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 4/18: Eine Nachtaufnahme mit dem iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 5/18: Das neue iPhone 6 von Apple (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 6/18: Das neue iPhone 6 von Apple (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 7/18: Der Bildschirm des iPhone 6 ist jetzt 4,7 Zoll groß, die Ränder sind deutlich runder als beim iPhone 5s. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 8/18: Das neue iPhone 6 Plus ist mit 5,5 Zoll noch ein gutes Stück größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 9/18: Für kleine Hände ist das iPhone 6 Plus wie die meisten großen Smartphones weniger geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 10/18: Wie das iPhone 5s haben die neuen iPhones den Touch-ID-Fingerabdrucksensor. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 11/18: Die Lautstärkeknöpfe am rechten Rand sind neu gestaltet worden, der Einschalter befindet sich jetzt am rechten Rand. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 12/18: Die 8-Megapixel-Kamera steht sowohl beim iPhone 6 als auch beim iPhone 6 Plus etwas aus dem Gehäuse heraus. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 13/18: Das Display ist Apple bei beiden neuen iPhones gut gelungen, dank der Größe wirkt das des iPhone 6 Plus aber noch eindrucksvoller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 14/18: Das Display ist Apple bei beiden neuen iPhones gut gelungen, dank der Größe wirkt das des iPhone 6 Plus aber noch eindrucksvoller. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 15/18: Dank der hohen Blickwinkelstabilität sehen Bildschirminhalte stellenweise aus wie gedruckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 16/18: Die Displays der beiden neuen iPhones im Vergleich (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 17/18: Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bild 18/18: Der Größenvergleich zwischen dem iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6 Plus (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Damit der Anwender merkt, wann sein Drücken erfolgreich ist, könnten unter dem Display ein oder mehrere Vibrationsmotoren eingebaut werden. Bei der Apple Watch heißen diese Elemente Taptic Engine und werden zum Beispiel auch bei der Fußgängernavigation eingesetzt, um die Richtung vorzugeben.
Die neuen iPhones, die vermutlich turnusgemäß im Herbst vorgestellt werden, sollen die Namen 6S und 6S Plus tragen. Der Zusatz S wird bei Apple schon lange verwendet, um die Nachfolgegeneration des Stammmodells zu kennzeichnen.