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For Honor im Test: Gipfeltreffen der Kriegsstahlschwinger

Ritter gegen Wikinger gegen Samurai: For Honor bietet brachiale Nahkämpfe in der Kampagne und im Multiplayermodus. Wer gerne unkomplizierte Action mag, sollte sich das Zuschlagen aber gut überlegen - zumal es Ärgernisse wie einen Onlinezwang und Bezahlinhalte gibt.

Ein Test von veröffentlicht am
Im Ausstattungsmenü von For Honor bekommt der Wikinger einen neuen Helm.
Im Ausstattungsmenü von For Honor bekommt der Wikinger einen neuen Helm. (Bild: Golem.de)

Falls sich Ritter, Wikinger und Samurai jemals begegnet sein sollten, könnte es auf zweierlei Art abgelaufen sein. Entweder die Herrschaften haben sich mit Krügen voller Bier, Met und Sake in einen Burgfried gesetzt, sich ordentlich betrunken und gemeinsam anzügliche Mittelalterschlager gegrölt. Oder - das ist die Version im Actionspiel For Honor von Ubisoft - sie haben Schwert, Axt und Katana gezückt und sich gegenseitig die Rübe vom Rumpf geschlagen.

Inhalt:
  1. For Honor im Test: Gipfeltreffen der Kriegsstahlschwinger
  2. Zehn Wochen Fraktionskrieg
  3. Verfügbarkeit und Fazit

For Honor schickt uns mit den bombastisch gut aussehenden und toll animierten Kriegern - die sich in Wirklichkeit vermutlich nie begegnet sind - als Fraktionen in mehreren Modi in die Schlacht gegeneinander. Entscheidend ist dabei das Nahkampfsystem. Einfach nur Knöpfchen drücken, führt nämlich nur zum Verlust wichtiger Körperteile und damit zur Niederlage.

Stattdessen sind neben dem manuellen Aufschalten vor allem Timing und Taktik gefragt. Gleich im gut gemachten Tutorial lernen wir, dass es vor allem auf eines ankommt: Ob unser Gegner von links, von rechts oder von oben mit seinem Schwert zuschlägt. Dann können wir per Analogstick unsere Klinge so halten, dass der feindliche Angriff nicht uns trifft. Und gleichzeitig können wir zur Gegenattacke ansetzen - natürlich am besten in die gerade offene Flanke.

Dieses Grundprinzip - drei Seiten für die Deckung und drei Seiten für Angriffe - wird dann immer weiter verfeinert. So sollten wir bei einem fixen Samurai als Gegner mit ebenfalls langsamen, aber schweren Hieben arbeiten. Und falls sich ein Wikinger hinter seinem Schild verschanzt, können wir versuchen, mit einem Tritt seine Deckung zu verringern oder ihn von einem Abgrund zu schubsen.

  • In der Kampagne begegnen wir dieser mysteriösen Kriegerin. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Tutorial erklärt unserem Samurai die Kampftechniken. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach und nach schalten wir alle Klassen frei. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafik macht einen sehr stimmungsvollen Eindruck. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Multiplayermodus vermöbeln wir einen Gegner. (Screenshot: Golem.de)
  • Ob unser Schnauzbartträger-Samurai in dieser Partie eine Chance hat? (Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt's diverses "Zubehör" zu kaufen... (Screenshot: Golem.de)
  • Im Solomodus folgen wir den Kapiteln auf einer Karte. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Fraktionskrieg ist das Herzstück von For Honor. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Ritter und andere Krieger sind toll gestaltet. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Multiplayermodus haben wir den Konkurrenten aus sportlichen Gründen einen Vorsprung gewährt. (Screenshot: Golem.de)
  • Links in der Ecke wählen wir Buffs aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Gegner in Massenschlachten können wir nicht aufschalten - ein paar Schwerthiebe reichen aber meist aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach den Missionen gibt's "Stahl" und andere Belohnungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Knochenhelm verbessert unsere Regeneration. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop bezahlen wir für 25.000 Stahl rund 20 Euro. (Screenshot: Golem.de)
In der Kampagne begegnen wir dieser mysteriösen Kriegerin. (Screenshot: Golem.de)
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Aber Vorsicht! Sowohl KI-Gegner als auch menschliche Rivalen könnten darauf mit einem beherzten Griff zu unserem Fuß reagieren und uns damit Schaden zufügen. Letzten Endes verwendet For Honor also ein relativ komplexes Stein-Schere-Papier-System aus Angriffen und Kontern, das wir nach und nach über eingeblendete Hilfstafeln lernen und dann immer weiter verfeinern.

Mit Hilfe dieses Kampfsystems können wir uns im Multiplayermodus - dazu gleich mehr - und in der Kampagne durch Gegnerhorden schnetzeln. Der Solomodus von For Honor schickt uns erst in ein Kapitel rund um die Ritter, dann geht es zu den Wikingern und zum Schluss zu den Samurai. Es gibt eine rudimentäre Handlung, die mehr schlecht als recht von irgendwelchen mysteriösen Vorgängen, von Verrat und ähnlichem erzählt.

Zehn Wochen Fraktionskrieg 
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Randy19 21. Feb 2017

Kannst du eben nicht. Nur die, die jeder am Ende jedes Matches sowieso geschenkt...

Randy19 21. Feb 2017

Naja alles im Spiel wird mit Stahl gekauft, und Stahl kann man sich gegen Echtgeld kaufen...

Randy19 21. Feb 2017

L L L R R R L L R Glückwunsch, du kannst jetzt den Orochi spielen. Wow, das war jetzt...

Randy19 21. Feb 2017

Wo ist denn das Pay2Win? Du kannst dir absolut keinen Vorteil verschaffen. Du meinst...

III 17. Feb 2017

pay what you want wäre mal in Idee, aber vermutlich ruinös für ein Großteil der Branche


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