For Honor angespielt: Ritterlicher geht nicht

Wikinger, Ritter und Samurai schlagen sich gegenseitig die Köpfe ein - aber wie! Golem.de hat die Kampagne des epischen Actionspiels For Honor ausprobiert.

Artikel veröffentlicht am ,
For Honor
For Honor (Bild: Ubisoft)

So einen Chef möchten wir nicht haben! Statt selbst das schier aussichtslose Duell gegen einen ebenso riesigen wie feindlichen Ritter auszutragen, bestimmt unser Boss einen namenlosen Untergebenen für den Kampf: uns. Also ziehen wir die Klinge und liefern uns einen unerbittlichen Kampf mit dem eigentlich haushoch überlegenen Feind. Natürlich gewinnen wir dann doch in For Honor. Und was macht unser Boss? Weil er einem einfachen Söldner wie uns nicht gratulieren will, schlägt er uns mal eben zum Ritter.

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Die Szene mit dem Duell und dem Ritter ist das Ende der ersten Mission aus der Kampagne, die wir von For Honor anspielen konnten. Bevor wir zum eigentlich wichtigsten Element des Actionspiels kommen, noch ein paar Worte zur Atmosphäre; die gefällt uns nämlich an dem Titel am besten.

Noch nie gab es ein vergleichbares Programm mit derart schönen Rüstungen und stämmigen Kriegern. Der Erzähler schildert mit sonorer Stimme, was gerade passiert, die Waffen klirren aufs Schönste und Mauern oder Katapulte stürzen mit einer Regelmäßigkeit und Wucht ein, die einfach Spaß macht.

Auf dem Weg zum angesprochenen Duell stürmen wir durch eine Festung und liefern uns alle paar Augenblicke einen Kampf mit einem oder sehr vielen Gegnern. Das Programm unterscheidet grundsätzlich zwischen verschiedenen Gegnertypen. Kanonenfutterfeinde können wir mit einem einfachen Schlag ins Jenseits befördern. Auf diese Gegner können wir die Kamera und damit unsere Schläge nicht fest ausrichten.

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Das geht nur mit den stärkeren Gegnern. Auf die müssen wir unsere Aktionen dann auch aufschalten. Anschließend gibt es grundsätzlich drei Angriffs- und Blockadehaltungen: links, rechts und oben. In welcher Richtung der Feind gerade zuschlagen möchte, zeigen Pfeile direkt über ihm an.

Wenn ein Feind also von rechts zuschlagen möchte, blinkt rechts ein Pfeil und wir drücken als Abwehr ebenfalls nach rechts. Den Rest macht das Programm automatisch. Alternativ können wir angreifen und seine offene Flanke attackieren, also links. Das können wir grundsätzlich mit einem schnellen und etwas schwächeren oder mit einem langsamen und dafür besonders kräftigen Hieb.

  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
  • For Honor (Bild: Ubisoft)
For Honor (Bild: Ubisoft)

Das alles klingt ein wenig nach Quicktime-Event, und die ersten paar Minuten fühlt sich For Honor auch so an. Allerdings kommen dann immer mehr Feinheiten dazu: Wir können die Gegner mit etwas Übung am Kragen packen und in Pfeilspitzen werfen oder Abgründe hinunterstoßen. Wir können ihre Angriffswerte mit magischen Buffs verringern und noch mehr. Auch das Angreifen und Blockieren geht rasch ohne ständigen Blick auf die eingeblendeten Pfeile und macht dann Spaß.

Neben dem Abschnitt in der mittelalterlich anmutenden Burg sind wir auch mit Wikingern unterwegs gewesen, die einen Großangriff auf eine Samurai-Siedlung unternommen haben. Auf dem Weg zu den Festungsmauern müssen wir aufpassen, dass wir nicht in rot markierte Kreise laufen - die sind ein Zeichen dafür, dass dort gleich eine Kanonenkugel mit Feuer einschlägt.

Besonders schnelle Samurai

Die Kämpfe gegen die Samurai verlaufen etwas anders als die gegen die Ritter: Mit schnellen, offensiven Angriffen kommen wir gegen die nur schwach geschützten japanischen Krieger recht schnell zum Sieg.

Die Kampagne von For Honor ist laut Ubisoft sowohl allein als auch mit zwei Spielern im Koop-Modus auf geteiltem Bildschirm oder online spielbar. Die Handlung spielt tausend Jahre nach einer Katastrophe, die große Teil der Welt zerstört hat. Ritter, Wikinger und Samurai sind zerstritten, gleichzeitig versucht eine besonders blutrünstige weitere Fraktion, an die Macht zu kommen.

Auf der offiziellen Webseite können sich Spieler für den Alpha- und Betatest anmelden können. Falls die jeweils gut laufen, soll das Programm am 14. Februar 2017 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 erscheinen.

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Dwalinn 21. Jun 2016

+1 Wobei die Jahrelange Ausbildung nicht jeder bekommen hat (zumindest in Kriegen)

ichbinsmalwieder 21. Jun 2016

Na danke für das Mund-wässrig-machen. Der Hinweis auf den Release nächstes Jahr hätte...

Legacyleader 16. Jun 2016

Auf der letzten E3 hat mich das Spiel schon stark geflashed aber mit Samurai und...

ApoY2k 16. Jun 2016

Chivalry hatte ich mal ausprobiert, fand den Kampf an sich auch gut gemacht, aber was...



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