Abo
  • Services:
Anzeige
Die Spendenseite Amazon Smile
Die Spendenseite Amazon Smile (Bild: Amazon)

Foodwatch: Amazon-Spendenplattform führt Foodwatch ungefragt

Die Spendenseite Amazon Smile
Die Spendenseite Amazon Smile (Bild: Amazon)

Foodwatch will keine Spenden vom Lebensmittelhändler Amazon. Ungefragt entstanden jedoch bei Amazon Smile Umsätze von 16.630 Euro für Amazon.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch wehrt sich dagegen, von der Amazon-Spendenplattform Smile in einer Liste zu unterstützender Organisationen geführt zu werden. "Foodwatch möchte klarstellen, dass das Geld nicht bei Foodwatch ankommt und Foodwatch von Amazon auch keine Spenden annehmen würde", erklärte die Organisation.

Anzeige

Amazon nahm die Verbraucherorganisation wie gefordert aus der Liste. Bei zahlreichen anderen Organisationen sei laut Foodwatch weiterhin unklar, ob das über Amazon Smile gespendete Geld dort ankommt. In dem Schreiben von Foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker an Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber forderte Martin Rücker eine grundlegende Überarbeitung des Smile-Programms.

Unabhängigkeit gefragt

Spenden von Amazon verstoßen aus Sicht von Foodwatch gegen den Grundsatz der Unabhängigkeit, da Amazon selbst Lebensmittelhändler ist. Foodwatch nehme grundsätzlich keine Spenden von Unternehmen aus der Branche an.

Bei der neu geschaffenen Spendenplattform AmazonSmile können Kunden ihre Bestellungen über die Website smile.amazon.de aufgeben. Bei jedem Einkauf will Amazon 0,5 Prozent des Einkaufspreises an eine ausgewählte Organisation abführen. Um eine Spende von 50 Euro zu erzielen, müssen Kunden also Bestellungen über 10.000 Euro aufgeben. Dabei kommt das Spendengeld nicht von den Kunden, sondern von Amazon.

In einem Brief vom 10. Mai 2017 teilte Amazon Foodwatch mit, dass Amazon-Kunden die Organisation Foodwatch auf smile.amazon.de ausgewählt hätten und aufgrund der Einkäufe auf smile.amazon.de ein Betrag in Höhe von 83,15 Euro für die Organisation gutgeschrieben würde.

Damit sei ein Umsatz von 16.630 Euro für Amazon unter dem Eindruck entstanden, mit dem Geld könne Foodwatch unterstützt werden. Damit schade Amazon kritischen Organisationen, erklärte Foodwatch.


eye home zur Startseite
css_profit 15. Jun 2017

Naja vorher gab es 7,5 %, dann 2,5 % (vom Umsatz)für Vereine oder Schulen die das per...

KnutRider 14. Jun 2017

Welcher Elefant? Oh nein, Foodwatch wagt es doch tatsächlich in ihrem eigenen Blog auf...

Herr Unterfahren 14. Jun 2017

Bei den Centbeträgen die Amazon hier "weiterleitet", wären die Spenden schon durch die...

Youkai 14. Jun 2017

Wenn du einer Organisation spenden willst würdest du also vorher fragen "wollt ihr mein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Gerlingen
  2. Daimler AG, Hamburg
  3. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  4. Daimler AG, Sindelfingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 6,99€
  2. 649,00€
  3. 337,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Android 8.0 heißt Oreo

  2. KI

    Musk und andere fordern Verbot von autonomen Kampfrobotern

  3. Playerunknown's Battlegrounds

    Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne

  4. Vega 64 Strix ausprobiert

    Asus' Radeon macht fast alles besser

  5. Online-Tracking

    Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

  6. ANS-Coding

    Google will Patent auf freies Kodierverfahren

  7. Apple

    Aufregung um iPhone-Passcode-Entsperrbox

  8. Coffee Lake

    Intels 6C-Prozessoren erfordern neue Boards

  9. Square Enix

    Nvidia möbelt Final Fantasy 15 für Windows-PC auf

  10. Spionage

    FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Anschlag in Charlottesville: Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
Nach Anschlag in Charlottesville
Nazis raus - aber nur aus PR-Gründen
  1. Bundesinnenministerium Neues Online-Bürgerportal kostet 500 Millionen Euro
  2. EU-Transparenz EuGH bekräftigt nachträglichen Zugang zu Gerichtsakten
  3. Rücknahmepflicht Elektronikschrott wird kaum zurückgegeben

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Radeon RX Vega Mining-Treiber steigert MH/s deutlich
  2. Radeon RX Vega 56 im Test AMD positioniert sich in der Mitte
  3. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100

Threadripper 1950X und 1920X im Test: AMD hat die schnellste Desktop-CPU
Threadripper 1950X und 1920X im Test
AMD hat die schnellste Desktop-CPU
  1. Ryzen AMD bestätigt Compiler-Fehler unter Linux
  2. CPU Achtkerniger Threadripper erscheint Ende August
  3. Ryzen 3 1300X und 1200 im Test Harte Gegner für Intels Core i3

  1. Re: Icon mit Zahl

    JarJarThomas | 01:48

  2. Re: kann autonome Kampfsysteme auch nicht gutheißen

    plutoniumsulfat | 01:39

  3. Re: So werden Elektro-Autos schmackhaft gemacht...

    plutoniumsulfat | 01:30

  4. Re: Hast Du Zahlen??

    cicero | 01:23

  5. Re: Wie kann man ein Patend darauf beantragen?

    TrustworthyGuy | 01:20


  1. 20:53

  2. 18:40

  3. 18:25

  4. 17:52

  5. 17:30

  6. 15:33

  7. 15:07

  8. 14:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel