Abo
  • Services:

Lange, lange Laufzeit

Bei den Akkulaufzeiten hingegen glänzt das Fonepad. Der nicht ohne weiteres austauschbare Lithium-Polymer-Akku mit einer Nennladung von 4.270 mAh und einer Leistung von 16 Wattstunden war bei der Videowiedergabe erst nach neun Stunden leer. Im Normalbetrieb mit steter Internetverbindung über WLAN beziehungsweise über UMTS reichte die Akkuladung für zwei Tage. Dabei riefen wir E-Mails ab, erhielten Nachrichten über Twitter und Facebook, öffneten im Webbrowser Internetseiten und spielten das ein oder andere Spiel.

  • Die Auflösung des Displays beträgt 1.280 x 800 Bildpunkte. (Screenshot: Golem.de)
  • Die CPU stammt von Intel und erscheint dem Betriebssystem dank Hyperthreading als Zweikernprozessor. (Screenshot: Golem.de)
  • Asus hat inzwischen zahlreiche Updates nachgereicht, die die Leistung verbessern. (Screenshot: Golem.de)
  • Im Geekbench-Benchmark schneidet es unterdurchschnittlich ab, trotzdem läuft Android flüssig. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Systemeinstellungen hat Asus angepasst. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem "Outdoor Modus" lässt sich der standardmäßig dunkel eingestellte Bildschirm aufhellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Android ist in Version 4.1.2 installiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für das UMTS-Modul (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem Fonepad lässt sich wie mit einem Smartphone telefonieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Fonepad von Asus (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
Mit dem "Outdoor Modus" lässt sich der standardmäßig dunkel eingestellte Bildschirm aufhellen. (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Erlangen
  2. echion Corporate Communication AG, Augsburg

Das Display ist ab Werk abgedunkelt, was die Laufzeit verlängern soll. Im Vergleich zum genauso großen IPS-Bildschirm des Nexus 7 mit der gleichen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln und einer Pixeldichte von 216 dpi wirkt das Display zunächst sehr viel dunkler. In den Einstellungen entdeckten wir die Option "Outdoor Modus". Einmal aktiviert, ist das Display auch bei Sonnenlicht im Freien gut lesbar und sogar heller als das des Nexus 7. Allerdings verringert sich die Akkulaufzeit dann um etwa ein Drittel bei der Videowiedergabe mit einem 1080p-Film. Der erkennbare Blaustich des Fonepad-Displays bleibt auch bei maximaler Helligkeit bestehen. Die Farben auf dem Nexus 7 wirken sehr viel natürlicher. Die Blickwinkelabhängigkeit des Fonepads ist in Ordnung, seitlich betrachtet dunkelt das Display nur etwas ab. Der Bildschirm wird von dem Grafikchip PowerVR SGX 540 angetrieben. Der Helligkeitssensor funktioniert ebenso gut wie der Lagesensor.

Fingerfettmagnet

Allerdings hat Asus auf eine fettabweisende Schicht auf der Displayabdeckung verzichtet. Es wird schnell schmierig und lässt sich nur mit geeigneten Reinigungsflüssigkeiten wieder saubermachen.

Die von uns durchgeführten Grafikbenchmarks zeigen, dass die Grafikleistung des Fonepads etwas unter der des Nexus 7 liegt. Im 3DMark-Benchmark liegt das Nexus 7 mit durchschnittlich 3.500 Punkten weit vor dem Fonepad, die durchschnittliche Framerate ermittelt der Benchmark im Ice-Storm-Test mit 10 fps auf dem Fonepad während sie auf dem Nexus 7 durchschnittlich bei 16 fps liegt. Dass sich das Fonepad dennoch weitgehend flüssig bedienen lässt, muss also an den Anpassungen an Android liegen. Der neue T-Rex-Benchmark in GFX Bench - vormals GLBenchmark - lief übrigens gar nicht und stürzte ab. Manche Anwendungen dürften für die x86-Version von Android noch nicht vollständig angepasst sein.

Geklontes Gehäuse

Das Gehäuse des Fonepads und des Nexus 7 sind mit 198,5 x 120 x 12 Millimetern nahezu gleichgroß. Selbst der etwas ausladende Rand des Displays hat die gleiche Größe. Die Schaltflächen für das Einschalten der Tablets und die Lautstärkewippen sind fast auf der Unterseite der abgerundeten Ecken außerhalb des Blickfelds verbaut und deshalb etwas schwer zu ertasten. Die Rückseite des Fonepads ist aus Kunststoff im Metallic-Look. An der oberen Seite ist eine abnehmbare Abdeckung, unter der sich die Steckplätze für eine Micro-SD-Karte und eine Micro-SIM-Karte verbergen. Im Fonepad stecken 16 GByte Speicher, der Arbeitsspeicher beträgt 1 GByte. Die zusätzlich nutzbare Micro-SD-Karte darf bis zu 64 GByte Speicherplatz haben.

Das Fonepad unterstützt Quad-Band-GSM in den Frequenzen 850, 900, 1.800 und 1.900 GHz und UMTS auf den Frequenzen 850, 900, 1.900 und 2.100 MHz mit HSDPA mit maximal 21 MBit/s und HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s. Das WLAN-Modul verbindet das Fonepad nach 802.11b/g/n. Außerdem kennt das Gerät Bluetooth in Version 3.0.

Tablet zum Telefonieren

Für die Telefonfunktion hat Asus auf der Vorderseite einen Lautsprecher verbaut, ein kleines Mikrofon ist auf der Rückseite. Damit kann mit dem Fonepad so telefoniert werden wie mit einem herkömmlichen Smartphone. Zwar spielt die Größe des Tablets beim Telefonieren für den Nutzer kaum eine Rolle; es lässt sich bequem in einer Hand halten, auch dank des recht geringen Gewichts von etwa 320 Gramm. Ein wenig seltsam sieht das Telefonieren mit einem 7-Zoll-Tablet aber aus. Die Sprachqualität war in unserem Test in Ordnung. Ein Headset lässt sich ebenfalls nutzen, muss aber hinzugekauft werden.

Wie dem Nexus 7 fehlt dem Fonepad eine Hauptkamera. Vorne ist lediglich eine Linse für die 1,2-Megapixel-Kamera, die sich in erster Linie für die Videotelefonie eignet.

Fast ein Ur-Android

Wie üblich hält sich Asus bei eigenen Anpassungen an Android auf dem Fonepad zurück. Homescreen und Menüs gleichen optisch denen im Ur-Android. Einige Menüpunkte in den Einstellungen sind hinzugekommen, darunter der bereits erwähnte "Outdoor Modus", der die Displayhelligkeit merklich erhöht. Der lässt sich auch in den von Asus angepassten Systemeinstellungen ein- und ausschalten. Dort sind auch Schnellzugriffe für weitere Einstellungen untergebracht, etwa für WLAN, GPS oder das UMTS-Modul.

 Fonepad im Test: Das Tablet am OhrVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-78%) 8,99€
  2. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  3. (-20%) 47,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Clusternate 03. Jun 2013

Das Problem bei deinem Wunschandy ist die Größe des Handy. Es ist kaum möglich 2000mAh in...

d1m1 01. Jun 2013

Du kannst mit den Samsung Tabs auch telefonieren, zumindest mit dem Galaxy Tab 2 7.0...

jejo 01. Jun 2013

Das hat niemand gesagt. Das hat niemand verlangt. So wird das nix mit dem Diskturieren.

peterkleibert 31. Mai 2013

Muss jeder seinen geistign Müll im Netz abladen?

Huschel 30. Mai 2013

Nein.


Folgen Sie uns
       


Sonos Beam im Hands on

Beam ist Sonos' erste smarte Soundbar und läuft mit Amazons Alexa. Im Zusammenspiel mit einem Fire-TV-Gerät kann dieses bequem mit Beam mit der Stimme bedient werden. Die Beam-Soundbar von Sonos kostet 450 Euro und soll am 17. Juli 2018 erscheinen.

Sonos Beam im Hands on Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /