Foldy Bird: Faltbare Smartphones werden zum Flappy-Bird-Controller

Der Entwickler Rebane hat mit Foldy Bird eine Version des Spiels Flappy Bird entwickelt, in der Spieler ihr faltbares Smartphone als Controller verwenden müssen. In einem kurzen Video auf X(öffnet im neuen Fenster) zeigt Rebane, wie er durch Öffnen und Schließen seines Foldables den Flügelschlag des Vogels im Spiel steuert.
Rebane stellt auch einen Link zu Foldy Bird(öffnet im neuen Fenster) bereit, das sich allerdings nur in Google Chrome spielen lässt. Als Grund nennt er, dass nur Chrome die nötige API biete, um die Stellung der Smartphone-Scharniere an das Spiel zu übermitteln.
Konzept gut umgesetzt
In einem kurzen Test von Golem zeigt sich schnell, dass das Konzept sehr gut umgesetzt wurde. Es wird aber auch deutlich, dass die Gelenke des Smartphones dadurch erheblich belastet werden und deren Lebenszeit durch das Spiel auf Dauer deutlich verkürzt werden dürfte.
Zudem wird der Flügelschlag erst kurz vor der Position ausgelöst, an der das Smartphone vollständig aufgeklappt ist. Beim Spielen wird also genau diese Stelle durch die notwendigen schnellen Bewegungen am stärksten belastet.
Starke Belastung für Smartphone-Scharniere
Hersteller von faltbaren Smartphones machen unterschiedliche Angaben zur Lebensdauer ihrer Telefone. So gibt Samsung zum Beispiel für das Galaxy Fold 7 an, dass es sich unter Laborbedingungen 500.000 Mal auf- und zuklappen ließ. Bei durchschnittlich 100 Öffnungen pro Tag würden die Scharniere demnach über 13 Jahre halten.
Näher an das Foldy-Bird-Szenario kommt der Test eines koreanischen Youtubers heran, der in einem Dauertest das Fold 7 200.000 Mal faltete. Dabei bemerkte er bereits deutlich früher Schäden an den Gelenken des faltbaren Smartphones.



