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Foldables und Rollables: Samsung kombiniert faltbare und rollbare OLED-Displays

CES 2023
Neue Konzepte zeigen, wie flexibel OLED-Panels einsetzbar sind. So kann das Flex Hybrid sowohl gefaltet, als auch gerollt werden.
/ Oliver Nickel
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Das Flex Duet lässt sich an zwei Seiten ausziehen. (Bild: Samsung)
Das Flex Duet lässt sich an zwei Seiten ausziehen. Bild: Samsung

Samsung zeigt auf der CES 2023(öffnet im neuen Fenster) ein interessantes Displaykonzept. Das Flex Duet kann an der rechten und linken Seite zusätzlich aus- und eingerollt werden. Ausgeklappt soll so ein 17 Zoll großes Display für mobiles Arbeiten entstehen. Alternativ ist das Panel etwa 13 bis 14 Zoll groß, wenn die Kanten nicht ausgerollt werden.

Ein anderes Konzept kombiniert faltbare und ausrollbare OLED-Displays miteinander. Das Flex Hybrid lässt sich in der Displaymitte wie das bekannte Galaxy Fold auseinanderklappen. Aus einer Grundfläche von etwa 16 x 11 cm kann so ein tragbares Display mit 10,5 Zoll Diagonale im 4:3-Format gefaltet werden.

Wird dann noch die Seite ausgerollt, dann vergrößert sich die Displaydiagonale auf 12,4 Zoll und das für die Medienwiedergabe besser geeignete 16:10-Format. Dabei vergrößert sich die Seitenlänge im Landscape-Modus von 21,3 cm auf 26,7 cm. Das OLED-Display wird entsprechend um maximal 5,4 cm ausgefahren. In einem Concept Rendering ist zudem ein einzelner USB-C-Anschluss zu sehen, der das Panel auflädt und möglicherweise mit einem anderen Gerät verbindet.

Prototypen ohne fertiges Produkt

Samsung hat bisher nicht mitgeteilt, wo die flexiblen OLED-Displays letztendlich eingesetzt werden. Das kleinere Flex Hybrid könnte theoretisch für ein kommendes Falt-Smartphone oder -Tablet herhalten, während das Flex Duet sich für portable externe Monitore eignen würde. Zusätzlich zum Flex Duet wird auch das Flex Solo gezeigt, welches sich nur an einer Seite zu einem größeren Display ausrollen lässt.

Bei den frühen Konzepten ist klar: Bis marktreife und nutzbare Geräte mit faltbaren und ausrollbaren-OLED-Displays erhältlich sind, wird es noch etwas dauern. Neben Samsung zeigt etwa auch Konkurrent LG diverse Ideen, die man mit dem flexiblen Material umsetzen kann - und das schon bereits seit ein paar Jahren.


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