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Hübscher Effekt beim Aufklappen

Apple hat dem Duo einige weitere grafische Spielereien verpasst, die sich von den Animationen anderer Hersteller unterscheiden. Interessant ist der Effekt, wenn das Smartphone geöffnet wird: Die Benutzeroberfläche wird unschärfer, je weiter das Außendisplay geöffnet wird. Die linke Seite des Innenbildschirms übernimmt den Unschärfeeffekt, was die Illusion erzeugt, dass die Benutzeroberfläche durch ein mattes Glas betrachtet wird.

Die Unschärfe verändert sich mit dem Grad der Öffnung. Der Effekt scheint den bisherigen Videos zufolge gut gelungen zu sein und ist eine willkommene Abwechslung von den anderen Foldables am Markt: Beim Öffnen blenden sie das Außendisplay aus und schalten das innere ein.

Auch bei der Benutzeroberfläche hat sich Apple Gedanken gemacht: Im zusammengeklappten Zustand ist das App-Dock nicht mehr am unteren Displayrand, sondern rechts – und damit besser erreichbar. Auch in geöffnetem Zustand ist das Dock rechts. Praktisch ist das zumindest dann, wenn man Rechtshänder ist; eine Möglichkeit, das Dock auf der linken Seite einblenden zu lassen, scheint es nicht zu geben.

Multitasking mit Einschränkung

Gemischte Reaktionen gibt es zum Multitasking: Zwei Apps können parallel verwendet werden, allerdings lassen sich die beiden Bereiche nicht in der Größe verändern. Das geht bei anderen Herstellern problemlos. Samsung erlaubt sogar eine dritte App in der Multitasking-Ansicht. Beim Duo können dagegen zwei Apps im Split-Screen fixiert und später gemeinsam wieder aufgerufen werden.

Auch Apple kann die Physik und Mechanik nicht besiegen und baut wie Samsung beim Fold 8 nur zwei Kameras auf der Rückseite ein, mehr würden wohl nicht passen. Wie bei Samsungs Reisepass-Foldable gibt es eine Haupt- und eine Superweitwinkelkamera. Eine Telekamera fehlt.

Samsung hat früher eine weitere Kamera unter dem Innendisplay eingebaut, die bei Bedarf durch das Display-Panel gucken konnte. Die Qualität war jedoch nicht gut, weshalb man mittlerweile wieder ein Loch in den Bildschirm stanzt. Apple versucht es dennoch mit einer Unter-Display-Kamera, die laut Marques Brownlee(öffnet im neuen Fenster) und Arun Maini von Mrwhosetheboss(öffnet im neuen Fenster) keine angemessene Qualität aufweist. Bei der Frontkamera handelt es sich nur um eine Kamera, und nicht um ein Face-ID-Modul. Das Duo wird mit dem Fingerabdruck entsperrt.

Noch keine Tests zu Leistung und Kamera

Über technische Aspekte wie die Leistung und die Kameraqualität gibt es nach den ersten Hands-ons noch keine Aussagen. Im iPhone Duo kommt wie beim iPhone 18 Pro der neue A20-Chip zum Einsatz, der wie seine Vorgänger sehr leistungsstark sein dürfte.

Insgesamt scheint das iPhone Duo den ersten Hands-ons zufolge ein Foldable auf der Höhe der Konkurrenz zu sein, das dank cleverer Software-Anpassungen insgesamt runder wirkt. Wie gut das erste faltbare iPhone im Alltag sein wird, können erst richtige Tests zeigen. In den Handel kommen soll das Smartphone am 23. Oktober 2026.

In Deutschland kostet die preiswerteste Version des iPhone Duo mit 256 GByte Speicher 2.300 Euro. Zum Vergleich: Das vom Format her nahezu identische Galaxy Z Fold 8 von Samsung kostet mit gleicher Speicherausstattung 2.000 Euro, ist somit 300 Euro günstiger. Das Duo ist mit bis zu 2 TByte Speicher erhältlich, dann kostet das Smartphone 3.800 Euro.

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