Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Foldable: LG baut ein Windows-Foldable

Das LG Gram Fold lässt sich als großes Tablet oder kompaktes Notebook verwenden. Möglich macht das ein 17 Zoll großes faltbares OLED-Panel.
/ Oliver Nickel
8 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Das Gram Fold lässt sich in mehreren Modi verwenden. (Bild: LG)
Das Gram Fold lässt sich in mehreren Modi verwenden. Bild: LG

LG hat sein erstes Windows-Foldable beziehungsweise für den koreanischen Heimatmarkt vorgestellt. Das LG Gram Fold(öffnet im neuen Fenster) soll ausgefaltet 17 Zoll groß sein und so als Display oder Tablet im 4:3-Format genutzt werden können. Im Notebook-Modus dient die eine Hälfte als Display und die andere als zweiter Bildschirm oder als Software-Tastatur. Die beiden Hälften messen 12 Zoll.

Das Gerät kann im 4:3-Format die wenig verbreitete Auflösung von 2.560 x 1.920 Pixeln darstellen. Es handelt sich um ein flexibles OLED-Panel mit integriertem Touchscreen. Angetrieben wird das Gerät von Intels Raptor Lake, einem nicht näher benannten Core-i5-SoC. Wahrscheinlich wird ein Chip mit 15 Watt TDP genutzt, beispielsweise der Core i5-1345U.

Zwei USB-Ports, aber großer Akku

LG verbaut zusätzlich dazu 16 GByte LPDDR5-RAM und eine 512 GByte große NVMe-SSD. Das Foldable wird mit zwei USB-C-Ports ausgestattet. Einer davon unterstützt USB 3.2 Gen2, der andere Thunderbolt 4 und USB Power Delivery. Hier übernimmt LG einen Nachteil anderer Foldables wie dem Thinkpad X1 Fold , das ebenfalls nur zwei Ports unterstützt.

Dafür scheint der Akku beim LG-Gerät mit 72 Wattstunden groß zu sein. Das ist bei einem großen OLED-Panel auch wichtig, um eine befriedigende Akkulaufzeit beizubehalten. Trotzdem wiegt das Gerät mit 1.250 Gramm relativ wenig. Es misst ausgeklappt 378,2 x 280 x 9,4 mm.

Aktuell scheint LG das neue Gerät nur in Südkorea und in einer limitierten Stückzahl zu verkaufen. Sollte sich das Konzept bewähren, wäre ein internationaler Launch aber nicht undenkbar. Das System kostet umgerechnet etwa 3.425 Euro (4,9 Millionen Won). Die ersten 200 Kunden sollen das Gerät für 2.700 Euro erwerben können. Solch hohe Preise sind bei Foldables nicht ungewöhnlich. So kostet etwa auch HPs neues Spectre Foldable(öffnet im neuen Fenster) 5.000 US-Dollar.


Relevante Themen