Fokus auf Smart Glasses: Meta erwartet auch 2026 Milliardenverluste durch VR

Meta-Chef Mark Zuckerberg sprach auf einer Investorenkonferenz über den Unternehmensbericht für das vierte Quartal 2025 und die geplanten Investitionen im Jahr 2026. Wie Techcrunch berichtet, sprach Zuckerberg dabei über die kommenden KI-Produkte des Unternehmens(öffnet im neuen Fenster) , die Zukunft von Smart Glasses(öffnet im neuen Fenster) und Metas VR-Sparte(öffnet im neuen Fenster) .
Zuckerberg nannte zwar keinen konkreten Zeitpunkt, legte den Fokus für 2026 aber auf neue KI-Produkte, die prägend für den Handel mit Waren sein sollen. Er sprach dabei von automatisierten Shopping-Tools, die es Nutzern ermöglichen sollen, passende Produkte zu finden.
Neben der Umstrukturierung des hauseigenen KI-Labors sieht Zuckerberg den Zugang zu persönlichen Daten als einzigartigen Wert seines Unternehmens. Dies werde sich nach Überzeugung des Meta-CEOs stark auf das gebotene Nutzererlebnis auswirken.
Keine Zukunft ohne KI-Brillen
Die Entwicklung von Smart Glasses vergleicht er mit der Einführung von Smartphones und sagte, es sei schwer, sich vorzustellen, dass Menschen in einigen Jahren Brillen tragen, die keine KI-Brillen sind. Den Markt dieser Technologie sieht er im Bereich der Unterhaltungselektronikgeräte als den am schnellsten wachsenden an.
Anders sieht es bei Metas Reality Labs, der VR-Sparte des Unternehmens, aus. Diese verzeichnete Einnahmen in Höhe von 955 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2025 und kommt auf einen Umsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar im gesamten Jahr 2025. Über alle Unternehmensbereich hinweg verzeichnete Meta im Jahr 2025 Einnahmen in Höhe von 200,9 Milliarden US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) .
Dem gegenüber stehen aber Ausgaben in Höhe von 19,1 Milliarden US-Dollar, was bereits zur Entlassung von 1.500 Mitarbeitern geführt hat. Für das Jahr 2026 kündigte Zuckerberg Verluste in einer ähnlichen Höhe an, gab aber bekannt, dass sich die Sparte auf Smart Glasses und Wearables konzentrieren werde.
Meta gab zudem bekannt, dass man verschiedene Abomodelle für Apps wie Facebook, Instagram und Whatsapp testen werde. Bis auf Instagram sind aber noch keine näheren Informationen bekannt, wie diese aussehen sollen.



