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Fokus auf Cloud und Software: IBM kündigt weitere Entlassungen an

Für das vierte Quartal kündigt IBM Entlassungen an, um das Unternehmen und die Belegschaft auf neue Wachstumsmärkte auszurichten.
/ Mike Faust
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IBM verfolgt mit den Änderungen in der Belegschaft eine langfristige Strategie. (Bild: Reuters)
IBM verfolgt mit den Änderungen in der Belegschaft eine langfristige Strategie. Bild: Reuters

IBM kündigt für das vierte Quartal 2025 die Entlassung von Mitarbeitern an. Wie CNBC berichtet(öffnet im neuen Fenster) , sind davon Angestellte weltweit betroffen, die Anzahl der Beschäftigten in den USA soll im Jahresvergleich aber unverändert bleiben.

Ein Sprecher von IBM erklärte dem Nachrichtensender, man werde im vierten Quartal 2025 Maßnahmen durchführen, die einen geringen einstelligen Prozentsatz der weltweiten Belegschaft betreffen. Ende des Jahres 2024 beschäftigte IBM 270.000 Mitarbeiter. Liegt der Anteil der Gekündigten bei fünf Prozent, würde dies 13.500 Arbeitsplätze betreffen.

Weiter heißt es, die Entlassungen seien Teil der umfassenden organisatorische Neuausrichtung des Unternehmens. Unter CEO Arvind Krishna fokussiert sich IBM verstärkt auf KI-gesteuerte Clouddienste und Software, da beide Bereiche ein starkes Wachstum verzeichnen.

Betroffene Regionen und Abteilungen noch unbekannt

Krishna setzt dabei auf gemietete Ressourcen und viele kleinere KI-Modelle . Er habe sich bewusst für eine vorsichtigere Strategie entschieden, da er stark fallende Kosten für KI-Rechenzeiten in den nächsten fünf Jahren erwartet. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch SAP, wie dessen Chef Christian Klein Anfang Juni 2025 erklärte .

Im Mai 2025 gab Krishna bekannt, dass IBM mehrere Hundert Beschäftigte in der Personalabteilung ersetzt habe. Im Gegenzug habe man aber mehr Programmierer und Vertriebsmitarbeiter angestellt, hieß es weiter. Krishna begründete dies damit, dass diese Bereiche kritisches Denken erfordern.

Welche Regionen und Abteilungen von den nun angekündigten Entlassungen betroffen sind, wurde noch nicht bekanntgegeben. IBM betonte allerdings, dass diese Teil einer langfristigen Strategie seien, um die Belegschaft auf neue Wachstumsbereiche auszurichten.

IBM, kurz für International Business Machines, wurde im Jahr 1911 gegründet und prägte die Informationstechnologie von der Lochkarte bis zum Quantencomputer .


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