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CSU will nur Autos aus Europa fördern

"Wir müssen die Förderung so ausrichten, dass die Wertschöpfung dieser Fahrzeuge größtenteils in Europa stattfindet", sagte CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann dem Internetportal Politico(öffnet im neuen Fenster) (Paywall): "Andere EU-Länder machen es bereits vor und koppeln Boni gezielt an Kriterien wie die lokale Batterieherstellung, den Materialeinsatz oder kurze Transportwege. Wenn wir E-Autos mit Steuermitteln fördern, muss das Geld auch der heimischen Industrie zugutekommen."

Den Bafa-Zahlen zufolge wird rund ein Viertel der bislang geförderten E-Autos in China produziert. Dazu zählen aber auch Modelle wie das Tesla Model 3, der Cupra Tavascan, der BMW iX1, der Dacia Spring oder die Smart-Fahrzeuge. Zusammen machen diese mehr als 60 Prozent der China-Importe aus. Der Anteil rein chinesischer Hersteller schrumpft damit auf rund 13 Prozent der geförderten E-Autos.

Leapmotor sehr beliebt

Dieser Anteil ist jedoch höher als der vollelektrische Marktanteil chinesischer Hersteller in den ersten sieben Monaten dieses Jahres, der bei rund 8 Prozent lag. Das bedeutet, dass die geförderten Privatkunden etwas häufiger zu chinesischen Anbietern greifen als der Gesamtmarkt, der von gewerblichen Kunden dominiert wird.

Das dürfte vor allem am Preis liegen. Denn die günstigen Kleinwagen und SUV von Leapmotor wie der T03 oder der C10 waren die mit Abstand beliebtesten Modelle eines chinesischen Herstellers.

EU-Präferenzregeln nicht ausgeschlossen

Umweltminister Schneider hatte bei der Vorstellung der Kaufprämie zu einer möglichen Einschränkung des Produktionsstandortes gesagt: "Wir wollen den europäischen Markt stärken, und wir setzen deshalb auf die Stärke des Angebots. Ich kann jedenfalls von diesem bisher immer postulierten Großeinbruch chinesischer Autohersteller in Deutschland nichts sehen, weder in den Zahlen, noch auf den Straßen."

Doch ausschließen wollte das die Regierung nicht. "Geprüft wird die Aufnahme sogenannter EU-Präferenzregelungen. Diese Vorgaben können zu einem späteren Zeitpunkt in das laufende Förderprogramm integriert werden", heißt es in den FAQ des Ministeriums(öffnet im neuen Fenster).

Eine solche Regelung würde nicht nur die in China produzierten Autos treffen.


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