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Förderung: Verzicht auf Vectoring kostet viele Millionen Euro

Das Upgrade von Vectoring auf Glasfaser für die Kommunen kostet einige hundert Millionen Euro. Doch auch andere Kosten steigen stark an.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Der Breitbandausbau in Deutschland verteuert sich. Das geht laut einem Bericht des Handelsblatts aus dem Haushaltsentwurf 2019 hervor. Demnach muss der Bund weitere 643 Millionen Euro bereitstellen, um Rechnungen für die bereits genehmigten Projekte zum Ausbau im ländlichen Raum bezahlen zu können.

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Der Bund hatte in der vergangenen Legislaturperiode 3,5 Milliarden Euro Förderung für den Breitbandausbau auf dem Land zugesagt. Von den 643 Millionen Euro, die der Bund zusätzlich bereitstellen muss, entfallen rund 160 Millionen auf das sogenannte Upgrade. Damit können Kommunen ihre gestellten Förderanträge noch einmal ändern und statt des Ausbaus von Vectoring Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegen lassen. Die verbleibende, rund eine halbe Milliarde Euro ist nötig, um die gestiegenen Baukosten zu decken.

Der Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts, Helge Braun (CDU), erklärte schon im März 2018, die neue Regierung werde sich von der Vectoring-Förderung verabschieden. "Wir fördern in Zukunft nur noch Glasfaser. Die Sorge, dass wir Kupferkabel fördern, dass wir Vectoring finanzieren mit staatlichen Mitteln - das tun wir nicht", sagte Braun.

"Bei einem Teil der in der letzten Legislaturperiode bewilligten Projekte ist eine Aufstockung der Förderung erforderlich, damit diese Projekte möglichst bald umgesetzt werden können", heißt es in der Vorlage des Finanzministeriums für den Haushaltsausschuss. "Gründe sind Konkretisierungen der Projekte, spürbare Marktpreissteigerungen und - auf Antrag der Kommunen - Upgrade-Kosten."

Experten rechnen damit, dass die Kosten weiter steigen. In der Branche ist von einer Kostenexplosion von 35 Prozent allein in den vergangenen zwei Jahren die Rede, wie das Handelsblatt berichtet.

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/mecki78 16. Nov 2018

Vectoring wäre sowieso nur eine Übergangslösung gewesen, d.h. man hätte hier so oder so...

leMatin 15. Nov 2018

Weil halt hierzulande der politische Schwerpunkt auf Sozialromantik, Dauerempörung...


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