Abo
  • Services:
Anzeige
Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis
Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis (Bild: Deutsche Telekom)

Förderung: Telekom räumt ein, dass Fiber-To-The-Home billiger sein kann

Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis
Glasfaserausbau im Neckar-Odenwald-Kreis (Bild: Deutsche Telekom)

Fiber-To-The-Home (FTTH) könne billiger sein, räumt die Deutsche Telekom ein. Dies gelte für abgelegene Ortsteile, Weiler und Gehöfte. Vectoring wird zudem nicht staatlich gefördert.

Die Deutsche Telekom setzt in Bayern in Lauf an der Pegnitz ein Projekt um, bei dem rund 1.200 Haushalte mit FTTH (Fiber-To-The-Home) angeschlossen werden. Die Strategie des Konzerns bleibt jedoch, das Kupfernetz weiter auszunutzen, und Glasfaser in den nächsten Jahren erst einmal nur bis zum Kabelverzweiger auszubauen. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de, das Projekt solle nicht falsch interpretiert werden.

Anzeige

Jodl betonte: "Das ist jetzt keine Trendwende. Wir bauen bei Ausschreibungen auf Kundenwunsch. Bei der Planung wird versucht, für möglichst viele Menschen eine möglichst hohe Bandbreite zu erzielen. Bestimmte Bereiche können in einer solchen Betrachtung billiger durch FTTH angeschlossen werden: abgelegene Ortsteile, Weiler und Gehöfte." Es gebe deshalb in Bayern immer wieder den Fall, dass das Land im Rahmen von Ausschreibungen auch einen FTTH-Anteil habe. "Da wir in den Fördergebieten kein Vectoring einsetzen dürfen, ergibt sich eine Spreizung von 50 MBit/s bis 200 MBit/s. Darüber hinaus sieht das bayerische Förderverfahren eine Förderung von FTTH ausdrücklich vor."

Nur Datenübertagungsraten von 200 MBit/s

Auch Horgau, eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg, erhält einen Internetzugang komplett aus Glasfaserleitungen. Geboten werden dennoch nur Datenübertagungsraten von 200 MBit/s. Auch hier gab es eine Ausschreibung im Rahmen des bayerischen Förderverfahrens. Den Zuschlag für den Ausbau hat die Telekom erhalten.

Thilo Kurtz, Projektleiter Technik bei der Deutschen Telekom, erklärte: "Für den Anschluss an das schnelle Netz brauchen wir eine Einverständniserklärung mit Unterschrift des Eigentümers. Sonst dürfen wir sein Haus nicht mit Glasfaser anschließen." Die Eigentümer würden von der Telekom deshalb direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben habe.

Die Telekom wird dort rund 22 Kilometer Glasfaser verlegen. Gleichzeitig baut das Unternehmen Übertragungstechnik auf, etwa in den Verteilern am Straßenrand und in der Vermittlungsstelle. Danach erfolgt die Einbindung der neuen Leitungen an das Gesamtnetz der Telekom. In 18 Monaten werden FTTH-Anschlüsse für die Kunden buchbar sein.


eye home zur Startseite
Ovaron 06. Jul 2016

Ebensowenig Pleite scheinen Ewe, Netcologne, Telecolumbus und co. So what? Wir müssen...

wire-less 27. Jun 2016

Wenn man einen DSLAM pro Haus braucht weil die weit auseinanderliegen kann es schon...

postb1 26. Jun 2016

...wenn nach einer Ausschreibung im Rahmen des Förderprogramms ausgebaut wird...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. über Duerenhoff GmbH, Raum Landsberg am Lech
  3. Robert Bosch GmbH, Weilimdorf
  4. Home Shopping Europe GmbH, Ismaning Raum München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. 79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  2. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  3. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  4. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  5. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten

  6. Sicherheitslücke bei Amazon Key

    Amazons Heimlieferanten können Cloud Cam abschalten

  7. Luftfahrt

    China plant Super-Windkanal für Hyperschallflugzeuge

  8. Quad9

    IBM startet sicheren und datenschutzfreundlichen DNS-Dienst

  9. Intel

    Ice-Lake-Xeon ersetzt Xeon Phi Knights Hill

  10. Star Wars Jedi Challenges im Test

    Lichtschwertwirbeln im Wohnzimmer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: Wow und....Ehm...

    sofries | 07:34

  2. Re: "Versemmelt"

    Jesper | 07:18

  3. Re: Macht ruhig weiter, Vivendi

    Hotohori | 06:33

  4. Re: "nicht weit weg"

    Hotohori | 06:20

  5. Re: So viel zu der Behauptung, VW sei E- und...

    countzero | 06:00


  1. 19:05

  2. 17:08

  3. 16:30

  4. 16:17

  5. 15:49

  6. 15:20

  7. 15:00

  8. 14:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel