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Förderung: Leipzig wertet Vectoring auf Glasfaser auf

Mit dem Ausbau werden bis 1 GBit/s möglich. Eine Erhöhung auf bis zu 10 GBit/s ist ohne Veränderung der aktiven Technik möglich. Ermöglicht wird das mit Steuergeld von Vodafone und Tele Columbus.

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Glasfaserausbau in Leipzig
Glasfaserausbau in Leipzig (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone und Tele Columbus bauen für die Stadt Leipzig ein gefördertes Glasfasernetz. Das gaben der sächsische Staatsminister für Wirtschaft Martin Dulig und Rolf-Peter Scharfe von Vodafone Deutschland bekannt. Den Zuwendungsvertrag haben die Partner am 12. Dezember 2020 im Leipziger Rathaus unterschrieben.

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In den kommenden zwei Jahren wird Vodafone ein Glasfasernetz für rund 1.900 Haushalte und Unternehmen in mehreren Wohn-, Gewerbe- und Mischgebieten Leipzigs bauen und betreiben. Hierbei handelt es sich um das größte von insgesamt drei Losen, die die Stadt ausgeschrieben hat. Los 1 in Hohenheida-Gottscheina sicherte sich HLKomm und Los 3 für die Schulen versorgt eine Bietergemeinschaft bestehend aus Netz Leipzig und HL Komm. HL Komm ist eine der Marken von Deutschlands zweitgrößtem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus.

Dazu hat das Amt für Wirtschaftsförderung im Jahr 2017 eine Bestandsanalyse gemacht und die förderfähigen Gebiete ermittelt. Durch eine Änderung der Fördermittelbestimmungen im Jahr 2018 konnte der geplante Anschluss von FTTC (Glasfaser bis an den Bordstein) in FTTB (Glasfaser bis an das Gebäude) aufgewertet werden.

Um die 1.900 Haushalte und Unternehmen mit Gigabit-Anschlüssen zu versorgen, muss Vodafone Glasfaser auf einer Trassenlänge von 134 Kilometern errichten. Angesichts der Fläche sowie der Einwohner- und Siedlungsstruktur handle es sich dabei um eine große Aufgabe mit Investitionen von rund 23 Millionen Euro. Davon wird ein Großteil über das Breitbandförderprogramm des Bundes und des Landes gefördert.

Die Maßnahmen umfassen insgesamt 165 Kilometer Tiefbau. Dabei werden rund 1.200 Kilometer Glasfaser und 455 Kilometer Leerrohre verlegt. Damit bekommen alle öffentlichen und privaten Schulen, die derzeit noch keinen Glasfaseranschluss besitzen, Zugang zum Breitbandnetz. Der Ortsteil Hohenheida-Gottscheina wird komplett angeschlossen. Dazu kommen einzelne Straßenzüge in verschiedenen Wohn-, Gewerbe- und Mischgebieten.

Oberbürgermeister Burkhard Jung sagte: "Dank des Breitbandausbaus werden ca. 2.250 Haushalte und 157 Schulen mit Glasfaser angebunden."

Mit dem Ausbau werden Geschwindigkeiten bis 1 GBit/s möglich. Eine Erhöhung auf bis zu 10 GBit/s ist ohne Veränderung der aktiven Technik möglich.

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