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Förderung: Bayern will Mobilfunklöcher schnell schließen

Die bayerische Staatsregierung will mit einem Mobilfunk-Pakt Funklöcher schnell schließen. Dabei sollen neue Wege in der Förderung gegangen werden.

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Mobilfunkausbau
Mobilfunkausbau (Bild: Deutsche Telekom)

Die bayerische Staatsregierung will in den kommenden Wochen einen Mobilfunkpakt abschließen, um Funklöcher zu beseitigen. Wirtschaftsminister Franz Pschierer (CSU) plant die Unterzeichnung im Monat Juni. Gemeinsam sollen Behörden, Gemeinden und Netzbetreiber konkrete Ziele für den Ausbau festlegen.

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Zuschüsse zum Ausbau des Mobilfunknetzes sind nach EU-Recht nicht möglich. Im Rahmen des bayerischen Förderprogramms soll die Einrichtung eines neuen Standortes daher durch die Kommunen gefördert werden, der dann allen Betreibern als Mieter offen stehen soll. Die Staatsregierung möchte den Bau neuer Sendemasten in schwierig zu versorgenden Gebieten finanziell unterstützen.

Bis zum Sommer erwartet Pschierer die Genehmigung eines neuen Mobilfunk-Förderprogramms für ländliche Regionen der EU. Für dünn besiedelte Gebiete, enge Täler oder sonst schwierig zu versorgende Regionen werde das Förderprogramm deutliche Fortschritte bringen, sagte der Minister.

Funklöcher: Netzausbau in Bayern

"Allein in Bayern haben wir im ersten Quartal 26 neue Mobilfunkstandorte in Betrieb genommen und rund 500 Standorte mit zusätzlichen LTE-Diensten erweitert", gab die Telekom bei Twitter bekannt. Seit Beginn des Jahres hätten die drei Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica nach seinen Angaben 46 neue Sendemasten errichtet und 758 bestehende Anlagen auf neuen LTE-Standard gebracht. "Die Netzbetreiber halten ihre Zusagen ein und konzentrieren sich stark auf den Freistaat", sagte Pschierer. "Wir konnten das Tempo beim Ausbau bereits im ersten Quartal deutlich beschleunigen. Einen weiteren Schub vor allem in unterversorgten Gebieten verspreche ich mir, sobald unser Förderprogramm gestartet ist."

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (Vbw) begrüßt die Ankündigung. Vbw-Präsident Alfred Gaffal verwies auf eine eigene Studie, wonach 71 Prozent der Unternehmen in Bayern angeben, auf mobile Technik und schnelle Datenverbindungen angewiesen zu sein. "Beim Ausbau der Mobilfunknetze geht es zwar spürbar voran, aber es gibt immer noch deutlich zu viele Funklöcher. Bayern tut gut daran, Tempo aufzunehmen. Dabei sind Staat, Kommunen und Netzbetreiber gefragt. Wir gehen davon aus, dass das mit dem Mobilfunkpakt gelingen wird", betont Gaffal.

Es gibt trotz der Werbeversprechungen der Netzbetreiber sehr viele Löcher im deutschen Mobilfunk. Das ergab der Netztest der Computer Bild, für den über eine App drei Millionen Datenverbindungen und mehr als zwei Millionen Gesprächsminuten von 49.597 Nutzern gesammelt wurden. Je nach Netz und Aufenthaltsort sitzen laut den Ergebnissen vom Dezember 2016 beim mobilen Internet 30 bis 45 Prozent der Deutschen im Smartphone-Funkloch.



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SanderK 02. Mai 2018

Antennen in form von Kruzifixen dran hängen! Wie man sieht, bissi Brainstorming und gut...

internettroll 01. Mai 2018

"Hilfe" kannst du schon rufen, nur ob es jemand hört?

S-i.m.o-n 01. Mai 2018

Hier eine ähnliche Situation. W-DSl von einem Anbieter mit Sitz in Bremerhaven. Hat...

jones1024 30. Apr 2018

... die Netzbetreiber diese neuen kommunalen Sendeanlagen einfach überbauen. Weil sie...


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