Förderung: 50 MBit/s sind deutlich zu wenig

Perspektivischer Ausbau mit Glasfaser wird zu wenig gefördert. Selbst der Wirtschaftsrat der CDU spricht sich gegen Vectoring aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Deutschen Glasfaser
Netzausbau der Deutschen Glasfaser (Bild: Deutsche Glasfaser)

Eine Datenübertragungsrate von 50 MBit/s sei mittelfristig "deutlich zu wenig". Das sagte der Landesgeschäftsführer des Wirtschaftsrates der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Frank Roller, der Schweriner Volkszeitung. Dennoch sei der flächendeckende Breitbandausbau in dem Bundesland "ein Schritt in die richtige Richtung", erklärte Roller.

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Vom Bund erhält Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 832 Millionen Euro Förderung, das Land gewährt noch einmal Zuschüsse in Höhe von 500 Millionen Euro. Der Bund hatte im vierten Förderdurchlauf ein weiteres Projektgebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen (ZWAR) positiv beschieden. Damit wurde das letzte Projektgebiet in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt. "Diese Nachricht ist ein Riesenerfolg. Damit haben wir die vollständige Finanzierung aller im Land gebildeten 93 Projektgebiete aus Mitteln des Bundesförderprogramms, ergänzt durch unsere Landesmittel, erreicht. Das hat bisher kein anderes Bundesland geschafft", betonte der Minister für Digitalisierung, Christian Pegel.

Perspektivischer Ausbau wird nicht gefördert

50 MBit/s könnten nur eine Zwischenlösung sein, sagte Roller. "Für Unternehmen mit vielen Büroarbeitsplätzen, und die mit großen Datenmengen arbeiten, könnte es jetzt schon eng werden", erklärte er.

Angaben dazu, welcher Anteil der Fördermilliarden des Steuerzahlers in den Vectoringausbau gehen, den hauptsächlich die Deutsche Telekom betreibt, macht das Bundesverkehrsministerium bisher nicht.

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"Wer billig baut, baut zweimal: Wer heute antike Kupferleitungen kurzfristig für höhere Bandbreiten ertüchtigt, muss Straßen und Bürgersteige in wenigen Jahren erneut aufgraben und erneut Geld in die Hand nehmen. Das ergibt volkswirtschaftlich keinen Sinn - wir müssen schon heute die anerkannt beste und zukunftssicherste Technologie, die reine Glasfaser, bis zu allen Betrieben und Bürgern bringen", sagte Stephan Albers, Geschäftsführer des Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation).

Direkte Glasfaseranschlüsse sind viel leistungsfähiger, aber teurer als Vectoring, zudem dauert der Ausbau länger. Breko-Mitgliedsunternehmen wie die Stadtwerke Neustrelitz, die auf reine Glasfaser setzen, würden bei der Fördermittelvergabe deswegen nicht berücksichtigt.

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Ovaron 09. Aug 2017

Die Frage *warum* neue Verteiler aufgestellt werden hat überhaupt nichts damit zu tun...

Ovaron 08. Aug 2017

Das nennt sich Betreibermodell und wird ebenfalls gefördert. Leider halten ziemlich...

Prokopfverbrauch 07. Aug 2017

Weil wenn alle Unternehmen Glasfaser verlegen wollen, sind sie ja alle Konkurrenten. Wenn...

Ovaron 06. Aug 2017

Kann man nicht, da sich ein Mitbewerber jederzeit in die Leerrohre die für FTTC gelegt...

Ovaron 06. Aug 2017

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