Förderung: 125.000 Euro für Autobahnpolizei-Simulator 3

Knapp 200.000 Euro bekommt ein Entwicklerstudio für 16-Bit-Action mit dem Donnergott Thor, rund 150.000 gibt es für einen Kriegsheimkehrer im Psychostress und 125.000 für den Autobahnpolizei-Simulator 3: Der Bund hat seine ersten geförderten Computerspiele vorgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork des Autobahnpolizei-Simulator 2
Artwork des Autobahnpolizei-Simulator 2 (Bild: Z-Software GmbH)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat eine erste Liste mit Projekten veröffentlicht, die in den Genuss der 2018 beschlossenen staatlichen Förderung kommen. Von den sechs vorgestellten Games bekommt ein Titel namens Tiny Thor das meiste Geld, konkret 199.996 von 200.000 maximal möglichen Euro.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Java Software Developer (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck (Home-Office möglich)
  2. Fachspezialist Informationssicherheit (w/m/d)
    Frankfurter Sparkasse, Frankfurt am Main
Detailsuche

Das Spiel wird von dem bislang in der Branche unbekannten Unternehmen Asylum Square Interactive aus Alpirsbach entwickelt. Es soll Ende 2020 fertig und ein "authentisches 16-Bit-Action-Abenteuer mit Pinball-Touch" werden. Spieler schlüpfen in die Rolle des jungen Donnergotts Thor und bekämpfen Gegner mit einem magischen Hammer.

Die einzige einigermaßen bekannte Marke auf der Liste ist Autobahnpolizei-Simulator von Z-Software aus Dortmund. Serienteil 3 erhält 125.000 Euro vom Bund, die Entwicklung soll Mitte 2020 abgeschlossen sein. Die Vorgänger haben aufgrund technischer und inhaltlicher Mängel einen schlechten Ruf in der Community.

Ebenfalls Förderung gibt es für Ad Infinitum, es erhält rund 150.000 Euro vom Bund und entsteht bei Hekate Games in Berlin. Auf seiner eigenen Webseite spricht das Studio von einem "First Person Survival Horror Game im Ersten Weltkrieg".

Golem Akademie
  1. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
  2. Ansible Fundamentals: Systemdeployment & -management: virtueller Drei-Tage-Workshop
    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auf der Liste des Ministeriums vermittelt sich ein etwas anderer Eindruck. Laut der Beschreibung dort geht es um einen deutschen Soldaten, der von der Front des ersten Weltkrieges zu seiner Familie nach Hause zurückkehrt: "Geplagt von den Erlebnissen im Krieg, schwindet für ihn die Grenze zwischen Realem und Alptraum." Ob es letztlich eher um Grusel oder um Aufarbeitung geht, erfahren Spieler voraussichtlich im Sommer 2020, wenn Ad Infinitum wie geplant fertig wird.

Insgesamt stehen aus dem Haushalt 2019 rund 50 Millionen Euro für die Förderung von Games zur Verfügung. Noch ist unklar, ob die Förderung fortgesetzt wird: Derzeit sind im Bundeshaushalt 2020 keinerlei Mittel für die Spielebranche vorgesehen, allerdings könnte sich das im Laufe der weiteren Planung noch ändern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


JgdKdoFhr 07. Okt 2019

Man holt sich aber keine Arbeiter einfach so für öffentliche Baustellen. ÖFFENTLICHE...

Thurius 06. Okt 2019

Daniel Küblböck lebt also!

DerET 05. Okt 2019

Ich möchte dazu noch einmal Daedalic in den Raum werfen, an deren Messestand ich heute...

gumnade 05. Okt 2019

Joa, in den USA ist es beispielsweise gängig, dass man schnell etwas Risikokapital...

Achranon 05. Okt 2019

Wenn ein Entwicklerstudio 10 Leute hat, jeder verdient 4000¤, sind das alleine schon 40...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /