Fördergebiete: Telekom schaltet Vectoring für 405.000 Haushalte frei
Die Deutsche Telekom bietet Vectoring jetzt auch in 260.000 Haushalten an, in denen bisher Regelungen für Fördergebiete den Einsatz verhindert haben. Das gab das Unternehmen am 7. August 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Der Austausch der Karten in den Verteilerkästen erfolgte in den vergangenen vier Wochen auf Kosten des Netzbetreibers.
Durch IP-Umstellung wird die höhere Datenübertragungsrate in 145.000 Haushalten auf Vectoring erhöht. Sie können auf Anschlüsse mit bis zu 100 MBit/s beim Herunterladen und 40 MBit/s beim Heraufladen zugreifen. Die komplette Liste der rund 3.275 Kommunen ist in der Mitteilung der Telekom zu finden.
Vectoringausbau ab 2019 abgeschlossen
Die Telekom schaltete am 1. August 6 Millionen Haushalte für eine Datenübertragungsrate von bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) mit Super-Vectoring frei. Bis zum Jahr 2019 werde die Zahl auf 15 Millionen Haushalte steigen. Johannes Pruchnow, Vorstandsbeauftragter für Breitbandkooperationen bei der Telekom, sagte im Juni 2018 , der Vectoringausbau sei im kommenden Jahr abgeschlossen. "Ab dem Jahr 2019 ist der Vectoring-Ausbau vorbei. Ab 2020 fängt FTTH an."
Pruchnow betonte: "Eine Beschleunigung des Glasfaserausbaus ist auf jeden Fall notwendig und es ist auch sinnvoll, dass viele ausbauen."
Konzernchef Timotheus Höttges hatte auf der Hauptversammlung der Telekom im Mai erstmals konkrete Zusagen zu Fiber To The Home (FTTH) gemacht. Er sagte: "Ab 2021 wird die Telekom jedes Jahr rund zwei Millionen Haushalte direkt mit Glasfaser anschließen. Wenn die Politik den richtigen Rahmen setzt."
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