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Die App Focus ist ein Content-Blocker für iOS.
Die App Focus ist ein Content-Blocker für iOS. (Bild: Mozilla)

Focus: Mozilla veröffentlicht Trackingschutz für iOS

Die App Focus ist ein Content-Blocker für iOS.
Die App Focus ist ein Content-Blocker für iOS. (Bild: Mozilla)

Mit der iOS-App Focus steht der von Mozilla erstellte Trackingschutz nun auch im Safari-Browser für die Mobilgeräte von Apple bereit. Die Technik stamme aus den Desktop-Versionen des Firefox, entspreche den Nutzerwünschen und sei explizit kein Werbeblocker, betont Mozilla erneut.

Mozilla hat die iOS-App Focus veröffentlicht, bei der es sich laut dem Unternehmen um einen "Content-Blocker für den Safari Browser in iOS 9" handelt. Die App nutzt dabei im Grunde die gleiche Technik des Trackingschutzes, der mit Version 42 des Firefox für Desktop- und Android-Nutzer im privaten Modus bereitsteht. Geblockt werden von der App typische Tracking- und Analysewerkzeuge sowie Knöpfe für soziale Netzwerke.

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  • Die Focus App bietet Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Tracker. (Bild: Mozilla)
Die Focus App bietet Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Tracker. (Bild: Mozilla)

Wie bereits zur Einführung der Technik besteht Mozilla darauf, auch die App aus ethischen Prinzipien erstellt zu haben und damit den Wünschen der Nutzer entgegenzukommen, die nicht verfolgt werden wollen. "Kommerzielle Aktivitäten" im Web möchte Mozilla aber weiterhin unterstützen und bekräftigt deshalb erneut, dass Focus keine kompletten Branchen sperren soll. Ein Werbeblocker ist das Werkzeug für Mozilla also nicht, auch wenn zurzeit fast die gesamte Online-Werbung von dem Trackingschutz herausgefiltert wird.

Offen einsehbare Technik

Mozilla kritisiert, dass viele der aktuell verfügbaren Blocker für Browser häufig "keine klaren Standards" hätten und "nicht transparent" seien. Geblockte Anbieter wüssten so nicht, wie die Sperre umgangen werden könne. Zudem können sich Anbieter mitunter von der Sperrliste freikaufen. Mit Focus und dem Trackingschutz im Browser will sich Mozilla klar gegen derartige Geschäftspraktiken stellen. So werde mit Focus kein Geld verdient und die App stehe allen Nutzern kostenlos zur Verfügung.

Außerdem sind die in Zusammenarbeit mit Disconnect entstandenen Filterlisten quelloffen und damit von jedem einsehbar, so dass Nutzer und Inhalteanbieter Änderungen daran nachvollziehen können sollen. Ebenso gebe es einen offenen Prozess zum Austausch über die Funktion des Trackingschutzes, der künftig auch weiter ausgebaut werden soll. Zurzeit wird dies schon genutzt, um bestimmte Domains wieder von der Sperrliste zu entfernen, weil diese nicht tracken.

Focus kann auf Geräten mit iOS 9 genutzt werden. Im Moment funktioniert der Trackingschutz wegen der Beschränkungen von Apple aber ausschließlich im Safari-Browser. In Mozillas iOS-Port des Firefox kann die Anwendung noch nicht genutzt werden. Mozilla möchte diese Möglichkeit aber nachrüsten, sobald Apple dies den Entwicklern erlaubt.

Die App steht im Appstore bereit.


eye home zur Startseite
Enter the Nexus 09. Dez 2015

"Mozilla möchte diese Möglichkeit aber nachrüsten, sobald Apple dies den Entwicklern...

Enter the Nexus 09. Dez 2015

Auf die Schnelle: grep \"*.*\",$ services.json.txt | sed '/*/d;s/\"//g;s/,//g' In der...

flow77 08. Dez 2015

Das ist leider absolut korrekt was du schreibst. Letztendlich kann allein durch ein...



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